Das Europamobil fährt vor!

Shownotes

Hier gibt es weitere Infos zum Europamobil:

https://www.stiftung-genshagen.de/projekte/europamobil/

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00:00:01: Ich habe hier super viel gelernt in der Zeit, mit meinem eigenen Selbstbewusstsein mich von der Schuhlast zu stellen und über das Thema Europa zu sprechen.

00:00:06: Das Thema Europa näherzubringen.

00:00:08: Wir wissen ganz oft ganz viel und meinen es wir ganz oft viel wissen aber irgendwie das dann ein Gespräch unterzubringend auf einer entspannten und leichten Ebene zu diskutieren.

00:00:16: Das ist was ich mitten immer aus dem Projekt.

00:00:18: Das hat glaube ich auch all in all ganz gut funktioniert!

00:00:20: Und

00:00:20: eine der Studenten kommt aus Muldavien arbeitet jetzt auch bei dem auswärtigen Amt und nimmt da aktiv teil.

00:00:28: Und das ist interessant, richtig die Realität zu sehen und auch so die Passion bei der EU mitmachen zu

00:00:35: können.".

00:00:35: Ich bin das erste Mal hier in Deutschland – und in Brandenburg!

00:00:38: Es ist wirklich hübsch hier….

00:00:40: Von den Schulen war ich beeindruckt.

00:00:53: In den vergangenen Jahren sind wir oft miteinander wohin gefahren um neue Leute zu treffen, coole Projekte zu sehen, Hintergrundgeschichten zu hören.

00:01:01: Aber dieses Mal ist tatsächlich der Weg das Ziel!

00:01:05: Denn heute geht es quer durch Brandenburg – auf Schulhöfe in Klassenzimmer und zu Jugendlichen die vielleicht gerade ganz andere Dinge im Kopf haben als Europa.

00:01:15: Seit Wochen ist das Europamobil unterwegs.

00:01:19: Junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern fahren gemeinsam durch Brandnenburg und sprechen mit Schülerinnen Darüber, was Europa für sie bedeutet.

00:01:29: Über Grenzen und

00:01:30: Freiheit

00:01:31: über Krieg und Frieden, über Reisen, Zukunft – und manchmal vielleicht auch über Dinge die mit der EU auf den ersten Blick gar nichts zu tun haben.

00:01:40: Aber… Was passiert eigentlich, wenn Europa nicht als Institution daherkommt?

00:01:45: Nicht als Flagge sondern plötzlich als junger Mensch vor einem steht.

00:01:50: Genau das habe ich meine Praktikantin gefragt.

00:01:54: sie war als Besucherin nämlich mit im Europamobil hat die Studierenden getroffen, die das Europamobile begleiten hat Schülerinnen und Schüler befragt und viele Gespräche geführt.

00:02:06: Heute fahren wir gemeinsam zum Abschlussgespräch des Projektes Nachgenshagen.

00:02:11: Dort im Schloss endet die diesjährige Reise und ich möchte wissen, was haben die Studierenden selbst auf dieser Reise gelernt?

00:02:19: Und kann man Europas Zukunft besser verstehen wenn man ihr auf Augenhöhe begegnet – mitten auf dem Schulhof!

00:02:27: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Brandenburg Talks EU, krass europäisch dem Podcast des Europacentrums Potsdam.

00:02:36: Mein Name ist Stefanie Schuster und ich freue mich, dass Sie eingeschaltet haben.

00:02:40: Hallo Bibiana!

00:02:44: Du bist Studentin der Politikwissenschaft in Münster Und hast beim Europacentrum vier Wochen lang getan, was immer man tun konnte

00:02:55: um

00:02:55: den Gedanken voranzubringen.

00:02:57: Wieso

00:02:58: eigentlich interessierst du dich für Europa?

00:03:01: Ich fand Europa und vor allem die EU schon immer super spannend.

00:03:05: Ich erinnere mich daran dass wir in der Grundschule das erste Mal aktiv über Europa ganz intensiv gesprochen haben und ich das damals schon total beeindruckend fand und mich auch damals schon als Europäerin irgendwie identifizieren konnte.

00:03:19: Wieso denn?

00:03:20: Ich glaube, ich fand die Vorstellung von einem Kontinent der irgendwie zusammenhält und der sich gegenseitig unterstützt schon als Kind bewundernswert.

00:03:29: Und umso älter ich wurde, umso mehr ich zum Beispiel auch reisen wollte innerhalb Europas habe ich es ja noch mehr Schätzen gelernt in der EU zu leben und EU-Bürgerin zu sein.

00:03:41: Du hast das Europamobil

00:03:43: kennengelernt.

00:03:44: Was hast du über dieses Projekt in Erfahrung gebracht, Bibiana?

00:03:47: Also das Projekt des Europamobils ist seit dem Jahr zwei Tausend Neun aktiv und seither fahren zwanzig Studierende aus verschiedenen europäischen Ländern in Regionen entweder in Polen, Frankreich oder eben in Brandenburg.

00:04:01: Die Stiftung Genshagen leite dieses Projekt an.

00:04:04: Das ist ein Format des europäischen Dialogs.

00:04:08: Ein Format, das eben in der Stiftung ganz Hagen präsent ist und das Ziel ist es dass Schülerinnen und Schüler zum einen in Kontakt mit anderen Europäern und Europäeren kommen und eben dass sie über Europa und die EU mehr lernen indem ihnen eben in verschiedenen Workshops die kulturelle Vielfalt der EU oder Europas über die EU-Institution und so weiter unterrichtet

00:04:33: wird.

00:04:33: Aber das können ja eigentlich nicht immer dieselben Leute sein, die wären ja wenn sie seit zwei tausend neun dabei wären gar nicht mehr so wahnsinnig jung!

00:04:40: Ist also wahrscheinlich ein immerwechselndes Team?

00:04:43: Genau, jedes Jahr werden neue Studierende ausgewählt die eben dieses Europamobil dann in diesem Jahr begleiten.

00:04:51: So habe ich zum Beispiel von einem Teilnehmer der dieses Jahr das Europamobile mitbegleitet erfahren dass er durch einen ehemaligen Teilnehmenden auf das Projekt aufmerksam geworden ist.

00:05:02: und Meister Achtens ist es einem eben damit es regelmäßig durchwechselt auch nicht möglich mehrfach beim Europamobil mitzufahren.

00:05:10: Du hast jetzt mal einen Blick über den Gartenzaun geworfen quasi auf den Schulhof und warst bei einigen Schulen dabei.

00:05:18: Was hast du dir angesehen, wenn das Europamobil auf dem Schulhof fährt?

00:05:24: Also ist es wirklich so ein Bus.

00:05:25: kann man sich das so vorstellen?

00:05:27: Ganz

00:05:27: genau!

00:05:27: Das ist ein grüner Bus und da steht dann in bunten Buchstaben Europa Mobil drauf.

00:05:35: Schülerin und Schüler fand das immer total spannend, dass da eben plötzlich so ein großer Bus auf dem Schulhof parkt.

00:05:40: Da steigen dann zwanzig Studierende aus, sprechen mit den Schülerinnen und Schüler und auch untereinander hauptsächlich Englisch miteinander und möchten dann was über Europa erzählen.

00:05:50: Diese zwanzige Leute kommen die aus unterschiedlichen Ländern oder sind zwei aus dem selben Land dabei?

00:05:58: Beispielsweise haben wir zwei Deutsche mit dabei, aber die Bandbreite ist ganz groß.

00:06:03: Also wir haben Leute aus Portugal, aus Spanien, Frankreich, Irland, Belgien, Moldavien, Rumänien und so weiter dabei.

00:06:10: Was machen denn die Mitfahrenden?

00:06:13: Die Studierenden aus dem Europa-Mobil.

00:06:17: wenn sie in die Schulen kommen wie geht es dann ab?

00:06:19: Zuallererst einmal wird eine Einführungsveranstaltung meistens in der Aula oder einem großen Saal gehalten, wo... Musik, Gesang, Tanz.

00:06:30: Ganz viel Spaß!

00:06:31: Ein Quiz und ein buntes Programm mit dabei ist.

00:06:33: also die Schülerinnen und Schüler sollen gleich mal ein bisschen motiviert werden und aufgeheizt sein.

00:06:37: das spiegelt sich auch in der Reaktion der Schüler dass sie super motiviert sind Spaß haben und den Eindruck haben okay heute is wirklich kein normaler Schultag.

00:06:47: heute lernen wir nicht nur irgendwie langweilig was über Europa sondern wir dürfen dann mitmachen.

00:06:51: denn danach geht es in die Workshops wo verschiedene Themen eben auch spielerisch und interaktiv aufgegriffen werden.

00:06:57: Die Workshops haben verschiedene Themen.

00:07:00: Ein Workshop hat sich beispielsweise der kulturellen Vielfalt Europas gewidmet, da ging es darum dann zu üben okay wie sagt man denn?

00:07:08: Hallo!

00:07:09: Wie geht es dir auf Portugiesisch oder auf Englisch oder Spanisch?

00:07:13: Oder wie kann man auf andere Leute zugehen wenn man eben so eine Sprachbarriere hat?

00:07:19: Oder was sind typische Tänze in Irland?

00:07:21: oder ganz verschiedene Sachen?

00:07:22: du

00:07:23: hast drei Schulen dir angeschaut in Brandenburg.

00:07:26: welche waren das?

00:07:27: Das war einmal die Oberschule Otto-Tschirch in Brandenburg an der Hafel, dann das Marie Curie-Gymnasium in Ludwigsfelde und die Voltaire Gesamtschule in Potsdam.

00:07:39: Also auch unterschiedliche Schulformen waren die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet.

00:07:44: also konnte man merken sie haben immer schnell ein paar Europa Zahlen gebüffelt.

00:07:48: ich denke dass Die Schülerinnen und Schüler, die wussten das an dem Tag diese Workshops anstehen schon darauf vorbereitet oder ja auch von ihren Lehrerinnen und Lehrern gebrieft wurden.

00:07:58: Auf der anderen Seite habe ich mit vielen Schülern auf den Schulhof gesprochen, die nicht mit den Workshobs in Berührung gekommen sind.

00:08:07: Und die haben dann schon noch mal gefragt okay was machst du hier?

00:08:09: Was ist denn die EU und Europa und was sind die vielen Sterne auf der Flagge

00:08:14: usw.?

00:08:15: Also es war... sehr unterschiedlich, was die Grundvoraussetzungen angehen.

00:08:21: Du hast tatsächlich schon direkt Interviews eingesammelt?

00:08:25: Also ich habe einmal mit der Projektleitung des Europamobils mit dem Steven Bustos gesprochen dann mit einer Praktikantin der Stiftung Genshagen, die die Vorbereitungen für ja die paar Wochen im Europamobil getroffen hat.

00:08:38: und zum einen habe ich mit dem Benedikt gesprochen, der Deutscher Studierende hier in Berlin ist und ja eben einer der zwanzig Studierenden ist, der die Workshops abhält.

00:08:50: Und hast du auch die Schülerinnen und Schüler mal befragt aus den Workshobs?

00:08:54: Wie sie es fanden!

00:08:55: Ich habe an den Reaktionen wenn ich bei den WorkShops, ich sag mal reingeschnuppert habe schon gemerkt dass viele damit Enthusiasmus dabei waren viel Spaß hatten und ja häufig ist das ja gerade in den Altersklassen oder in den Jahrgangsstufen zehn bis elf.

00:09:12: Da guckt man, wie nimmt mich gerade mein Klassenkamerad wahr und da konnte ich sage mal jegliche Scham auch wenn man gemeinsam tanzen oder singen sollte usw.

00:09:21: abgelegt werden eben weil die Studierenden das lustig und ja spannend irgendwie kreiert

00:09:26: haben.".

00:09:27: Und was du eingesammelt hast, hören wir uns jetzt mal an!

00:09:31: Es folgt der Einfahrt des Europamobils der Einzug der Studenten in die Schule.

00:09:45: Also, von der Atmung hier ist das eher ein Burner.

00:09:49: Zunächst hat sich Bibiana dann Steven Bastos vor's Mikro gebeten.

00:09:54: Er is politikwissenschaftler, hat neuere Geschichte, Staats- und Europarecht studiert und war in Bonn, Krakau und Berlin – ist also selbst eher ein Wanderer!

00:10:05: Die Sache mit dem Europamobil.

00:10:08: Die hatte sich zwar nicht selbst ausgedacht, aber für die Stiftung ins Haken großgemacht!

00:10:15: Steven, ihr rast mit dem Europa-Mobil und vier händenvoll europäischer Studenten durch das Land Brandenburg und steigt an verschiedenen brandenburgischen Schulen aus?

00:10:26: Jetzt mal ganz plakativ gefragt – was bringt denn das

00:10:28: eigentlich?!

00:10:29: Die Idee ist,

00:10:30: Europa

00:10:31: konkret zu machen und zwar nicht nur Informationen über Europa und die Europäischen Union zu vermitteln.

00:10:38: Nicht nur zu diskutieren sondern

00:10:41: Europa

00:10:41: als Spirit und Erlebnis rüberzubringen.

00:10:44: also im Zentrum dieses Projektes steht den jungen

00:10:47: Leuten in Brandenburg

00:10:49: in den Schulen vor allen Dingen die die oftmals nicht teilnehmen und nicht so viele Möglichkeiten haben an europäischen Projektenteil zu nehmen die Möglichkeit zu geben, junge Europäer zu treffen.

00:10:59: Die nicht viel älter sind als sie, die viel Enthusiasmus, viele Gehen natürlich mitbringen und Europa als konkretes Erlebnis vermitteln können.

00:11:09: Und im Zentrum steht die Begegnung der Austausch und dadurch wollen wir natürlich versuchen, Europa nicht nur als Probleme zu thematisieren,

00:11:19: sondern

00:11:19: ein bisschen

00:11:20: in den positiven

00:11:21: Geist und dieses Potenzial was es in Europa steckt rüberzubringen.

00:11:25: Und die Kernbotschaft des Projekts ist wirklich... Europa ist nicht eine erster Linie der EU, es ist keine erste Linie Binnenmark oder Wirtschaft oder die großen politischen Fragen, sondern Europa sind die Europäer selber, also die Menschen.

00:11:38: Und genau das wollen wir zeigen.

00:11:39: und dann haben wir hier zwanzig großartige Menschen aus ganz Europa.

00:11:43: Die bringen wir in

00:11:43: die Schulen,

00:11:45: vermitteln Europa als konkretes

00:11:46: Erlebnis.".

00:11:47: Ich durfte gerade schon einer interaktiven Einführungsveranstaltung beiwohnen, bei der die Studierenden mit Tanz-, Musik- und viel Humor- und Motivation den Schülerinnen und Schülern der Voltaire Gesamtschule das Thema Europa schon ein bisschen näherbringen durften.

00:12:04: – jetzt geht es in die Workshops!

00:12:06: Steven, welche Workshops wären dann angeboten?

00:12:10: und was ist der Sinn dahinter?

00:12:12: Wir haben vier Workshobs.

00:12:13: Die Parallel laufen immer in neunzig Minuten.

00:12:15: Das machen wir an allen Schulen jeden Tag zweimal.

00:12:19: Und die vier Workhops haben vier große Themen.

00:12:22: Das eine ist, was ist die EU?

00:12:24: Wie funktioniert sie?

00:12:25: Funktioniert es überhaupt beziehungsweise?

00:12:27: Welche Probleme gibt es da?

00:12:28: Welcher Ansätze das zu lösen?

00:12:31: Was erwarten auch die jungen Leute davon?

00:12:33: Wie kann man das Ganze besser verstehen?

00:12:35: Also was ist die EU, wie funktioniert sie.

00:12:37: Does it work at all?

00:12:39: Zweitens das große Thema Kultur.

00:12:40: natürlich wir nennen das Cultural Diversity European Identity.

00:12:43: sprich welche Unterschiede gibt es?

00:12:45: Welche Gemeinsamkeiten haben wir

00:12:47: in Europa?

00:12:49: Wie gehen wir damit um?

00:12:50: Wie geben wir auch mit unseren Unterschieden eben vor allen Dingen um?

00:12:53: und was für ein Reichtum haben wir an kultureller Vielfalt in Europa?

00:12:58: Das ist ja das große thema des zweiten Workshops.

00:13:00: Drittens machen wir Zentrale Thema Europas, die Frage der Demokratie und der Demokratiekrise macht nicht nur das obligatorische Demokratiedefizit der Europäischen Union was alle ständig am ersten Semester kennenlernen sondern wirklich demokratiebreit diskutiert.

00:13:17: Was heißt das überhaupt?

00:13:19: Was erwarten wir uns davon?

00:13:20: Was bedeutet es Bürger zu sein?

00:13:22: Was bedeutete es Bürger in Europa zu sein europäischer Bürger zu seien

00:13:25: europäische

00:13:25: Demokratie?

00:13:26: Was ist das?

00:13:27: Was kann da sein?

00:13:29: Das sind diese großen Fragen und das zeigt auch, dass dieses Projekt eben nicht nur ein europäisches Jugendprojekt ist.

00:13:36: In Anspruch hat es für ein politisches Projekt zu sein – nicht parteipolitisch natürlich, aber für einen Einsteigen der europäischen Werte und die Grundlagen auf dem wir agieren.

00:13:47: Und das vierte große Thema in diesem Jahr ist jetzt die Frage der Erweiterung.

00:13:51: Das Thema war lange Zeit nicht mehr am Vordergrund stand in Europa

00:13:55: Krieg

00:13:56: und der vollen Version in der Ukraine, die da ganz oben steht.

00:14:00: Wir haben Teilnehmer, eine Teilnehmerin aus der Ukraine aber auch aus Moldova also aus Kandidatenländern.

00:14:06: Die große Frage der Erweiterung ist das vierte große Thema von Europamobil

00:14:11: Das Europa-Mobil.

00:14:12: das ist angebunden an die Stiftungen ganz Haken Und die wiederum residierten diesen Schloss Ludwigs Felde wo wir jetzt hinfahren.

00:14:21: Die Stiftung wurde im Jahr three-hundertdreiundneunzig gegründet.

00:14:24: Ihr Ziel ist ganz knapp gesagt, im internationalen Dialog Europa politisch zu denken und zwar im Rahmen des sogenannten Weimarer Dreiecks.

00:14:35: Dazu gehören Deutschland, Frankreich und Polen die europäischen Kernländer – die wirtschaftlich mitstärksten in der EU!

00:14:46: Begegnungen auf allen Ebenen sollen in diesem Schloss auf dem Land der Stadt finden, vor allem zwischen jungen Leuten.

00:14:53: Eine Art niedrigschwellige Kaderschmiede für Europa-Enthusiasten sozusagen!

00:15:00: Deshalb ist auch Ellen mit an Bord, denn die macht gerade ein Praktikum in der Stiftung hinzagen – eine ehrgeizigemission.

00:15:08: Bibiana hat mit Ellen über die Reise der vergangenen Wochen

00:15:13: gesprochen.".

00:15:14: Ellen ist seit zwei Monaten im Praktikum bei der Gänzhagener Stiftung und hat die Vorbereitungen für das Projekt des Europamobils mitbetreut.

00:15:24: Ellen, erzähl doch mal was du so gemacht hast!

00:15:27: Bevor dieses Projekt angefangen hat habe ich viele mit Papieren rumgearbeitet um bevor die verschiedenen Teilnehmer angekommen sind im Schloss Räume vorbereitet.

00:15:42: und jetzt seitdem dieses Projekt angefangen hat, bin ich auch generell wirklich in diesem Projekt integriert.

00:15:48: Und fahre mit dem Bus in allen Schulen mit und mache auch in den Klassen mit.

00:15:53: und dann auf der Seite mache ich immer noch diese Papierarbeit und betreihe auch die sozialen Medien für Instagram-Stories und so.

00:16:00: Also Ellen, du zwanzig verschiedene Studierende aus unterschiedlichsten Ländern, die sprechen ja alle andere Sprachen Ich denke mal im Bus spricht die Englische miteinander, aber wie kommt ihr denn so miteinander

00:16:11: aus?

00:16:11: Also für vier Wochen wohnen wir alle zusammen in dem Gänzhagen Schloss.

00:16:15: Es ist auch eine Situation wo alle nicht ihre Muttersprache sprechen.

00:16:18: also wir sind alle irgendwie in der gleichen Situation und alle verstehen sich super gut und auch in der Freizeit läuft alles gut und haben alle so viel Spaß und man sieht das auch glaube ich sehr viel im Klassenraum dass die Energie So nett ist und wirklich so... Es fühlen sich alle wohl, würde ich sagen.

00:16:38: Eure Reise mit dem Europamobil neigt sich langsam schon dem Ende zu und ihr wart schon in Jüterburg, Eisenhüttenstadt genau!

00:16:46: Und jetzt sind wir heute im Potsdam.

00:16:48: Welche Unterschiede stellst du fest zwischen den Schülerinnen und Schülern in Brandenburg?

00:16:53: Gerade auch in Hinblick auf verschiedene Altersklassen, verschiedene Schulforms

00:16:58: usw.?

00:17:00: Also wir sind wirklich in sehr verschiedenen Orten im Brandenburg unterwegs.

00:17:05: Auch verschiedene Schulformen, auch sehr verschiedene Altersgruppen manchmal sehr junge, manchmal viel ältere sogar bis zu fast fünfzig glaube ich waren in manchen Berufsschulen.

00:17:17: es war unterschiedlich und auch dieselben Aktivitäten alle beizubringen.

00:17:21: aber man sieht auch verschiedenheiten mit Leuten in kleinen Dörfern oder auch manchmal Soziale Unterschiede in sozialen Gruppen.

00:17:28: Das ist oft in mehr so privilegierten Schulen.

00:17:31: und kennen die Schüler Europa mehr irgendwie, wie sie sind gereist oder sprechen manchmal andere Sprache oder kennen Leute, die Jobs haben in Europa.

00:17:42: Sie kennen es auch weniger und sind manchmal auch weniger interessiert, weil sie davon weniger gehört haben.

00:17:49: Darum ist es auch wichtig bei allen Schulen das so nett und irgendwie lustig beizubringen oder im Dialog zu kommen.

00:17:58: Man sieht Unterschiede aber alle machen dann super viel mit.

00:18:03: Ihr seid in Brandenburg jetzt schon viel rumgekommen, habt viel erlebt und viel gesehen?

00:18:08: Gibt es denn einen Moment ein Geschehnes, was dir am liebsten war oder was du als ganz besonders wertvoll empfunden hast.

00:18:16: Also für mich persönlich ist es halt so interessant mit so vielen verschiedenen Ländern zu leben irgendwie und auch die Realität von Europa in den verschiedenen Ländern kennenzulernen.

00:18:27: zum Beispiel eine der Workshops heißt EU Enlargement und einer der Studenten kommt aus Moldavien arbeitet jetzt auch vollzeit bei dem auswärtigen Amt und nimmt da aktiv Teil in diesem Prozess der Integration von Moldavien, in der EU.

00:18:45: Und das ist interessant.

00:18:46: halt richtig die Realität zu sehen und auch so die Passion bei der EU mitmachen zu können, finde ich wirklich

00:18:53: toll.".

00:18:55: Und schon sind wir im Schloss Genshang!

00:18:58: Ist das

00:18:58: der Bus?

00:18:59: Das ist genau der Bus.

00:19:01: Also im Schloss ist jetzt schon einiges los.

00:19:05: Der große Bus steht vor der Tür und ein Anmeldetisch ist davor aufgebaut.

00:19:10: Hinter den geöffneten riesigen Schlosttüren gibt es meterlange Tische mit Kaffee und Kuchen.

00:19:16: Im Hauptsaal, im Erdgeschoss und seinen Nebenräumen stehen große Plakatwände mit aufgeklebten Notizzetteln.

00:19:23: Erster Eindruck, alles wahnsinnig aufgeräumt.

00:19:27: Sehr gradlinig und sehr leicht zu überblicken.

00:19:31: Anhand dieser Plakate erklären die Studenten den Besucherinnen- und Besuchern massiv ihren Workshops mit den Schülern in den Schulen diskutiert haben – und wie?

00:19:42: Ich lande vor dem Plakat, in dem es um die Einschränkung der Smartphone-Nutzung für Jugendliche geht!

00:19:49: Zu dieser Gruppe der Erklärenden gehört auch Paolo Lini, ein Italiener.

00:19:54: Wir müssen aber rausgehen auf die Terrasse um miteinander reden zu können – natürlich auf Englisch!

00:20:00: Paolo?

00:20:01: Wer sind Sie und was haben sie gemacht in den letzten

00:20:04: Wochen?".

00:20:07: Ich bin Paulo, ich komme aus der Nähe von Mailand.

00:20:11: Derzeit studiere ich in Schweden und zwar Verteidigung- und Sicherheitsstudien.

00:20:15: Momentan bin ich Teil des Europamobilprojektes.

00:20:19: Wir halten hier in Brandenburg Workshops ab und unterrichten an Schulen das Thema EU.

00:20:24: Ich bin das erste Mal hier in Deutschland und in Brandnenburg.

00:20:27: Es ist wirklich hübsch hier!

00:20:29: Von den Schulen war ich wirklich beeindruckt.

00:20:32: Im Rahmen des Europamobilprojektes habe ich mich spezialisiert darauf, wie die Europa-Institutionen arbeiten.

00:20:39: Unser Workshop haben wir innerhalb einer Woche entwickelt.

00:20:42: Darin erklären wir den Schülern was die EU ist, warum sie entwickelt wurde und auf welchen Grundlagen sie arbeitet Und dann reden wir über die wichtigsten Institutionen.

00:20:52: Vor allem schauen wir uns die Gesetzgebung an Den Rat das Parlament und die EU Kommission.

00:20:58: Aber es ist schwer dass alles so trocken zu erklären.

00:21:02: Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das alles an einem Beispiel durchzugehen.

00:21:06: Wir haben die Klassen also in Gruppen aufgeteilt – in Rat-, Kommission- und Parlament.

00:21:12: Sie sollen darüber diskutieren, ob Smartphones in der Schule verboten werden sollen und dann ihre Argumente austauschen.

00:21:18: Die Kommission macht den Vorschlag dafür – Parlament und Rat erarbeiten Ihre Stellungnahmen dazu.

00:21:24: Dann muss jeweils ein Stellvertreter einer Gruppe diesen Standpunkt vor der Klasse vortragen.

00:21:30: Und dann schließlich müssen sie sich einigen!

00:21:32: Auf einen Kompromiss.

00:21:33: So sollen sie verstehen, wie die unterschiedlichen Standpunkte repräsentiert werden und wie man sich auf ein neues EU-Gesetz einigt.

00:21:45: Sehr sportlich, aber was denken denn die Schüler nun über das Verbot von Smartphones?

00:21:53: Das war sehr interessant.

00:21:55: Sie waren sich alle des Problems bewusst und sie brachten ganz unterschiedliche Ideen mit.

00:22:00: Sie wahren sich alle einig darüber dass vor allem jüngere Schüler überhaupt keins haben sollten in der Schulzeit Und ältere Schüler sollten sie nur zu bestimmten Gelegenheiten nutzen weil es sonst zu Problemen im Unterricht führen könnte.

00:22:16: Wir

00:22:16: müssen abbrechen, weil nun die große Abschlussveranstaltung beginnt.

00:22:21: Den Begrüßungsreigen eröffnet der Hausherr – Neudenken, Martin Kopmann.

00:22:33: Er und Steven Bastos bedanken sich bei den Gästen.

00:22:36: Die sitzen jetzt im Kreis um die beiden herum.

00:22:40: Zu Gast sind Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen und Schüler, die sie in den vergangenen Wochen unterrichtet haben auf ihrer Tournee – und Gäste aus dem Europamenisterium!

00:22:50: Aber im Mittelpunkt stehen jetzt erstmal die Studentinnen und Studenten, denen vergangenen Wochen als Wanderprediger in Sachen Europa liebe durch Brandenburg coachiert sind.

00:23:08: Für ein Taschengeld für freie Unterkunft und Verpflegung im Schloss – und die Erfahrung mit anderen Jüngeren meistens über Politik zu reden!

00:23:19: Bibiana hat dafür Benedikt einen deutschen Studenten vor's Mikro gebeten.

00:23:24: Benedikt hat European Studies im Bachelor studiert und zieht jetzt für seinen Master nach Berlin, einer von zwei Deutschen, von den insgesamt zwanzig Studierenden die das Mobil hier begleiten.

00:23:34: Wir sind dazu gekommen hier damit zu machen und jetzt hier in Brandenburg mit dem Bus rumzufahren.

00:23:39: Hallo

00:23:39: Bibiana!

00:23:41: Ich habe ein Praktikum in Brüssel gemacht ehemaligen Teilnehmenden vom Europamobil Team kennengelernt, lieben Maxi.

00:23:48: Und der hat mich darauf hingewiesen nachdem ich von mir erzählt habe dass es dieses Projekt gibt.

00:23:53: das ist super cooles und ich mir doch mal überlegen soll ob ich da Lust hätte dann teilzunehmen.

00:23:57: Und dann habe ich mir die Stiftung Gänzhagen angeschaut, was sie macht.

00:24:00: Die ist ja auch so ein Bereich deutsch-französischer und polnischer Beziehungen unterwegs.

00:24:04: Ich interessiere mich sehr für das Thema deutschpolnische Beziehung aufgrund meiner Studiengangs, sodass ich einen jahrlangen Marschau studiert hab.

00:24:10: Dann habe ich gedacht, komm, ich bewirb mich einfach mal dafür!

00:24:12: Ich finde gerade die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Ländern immer sehr cool.

00:24:16: Vorher schonmal Freiburgendienste gemacht, es hat sehr viel Spaß gemacht und jetzt bin ich hier.

00:24:19: Was ist dir besonderes aufgefallen?

00:24:22: Gute Frage... Erstmal war ich überrascht, wie viele unterschiedliche Antworten es noch gibt zum Thema Europa.

00:24:28: In meinem Workshop zur Kultureller Diversität und europäischer Identität haben wir immer wieder ganz unterschiedliche Anworten zu kommen zum Thema Europas.

00:24:35: Was ist Europa?

00:24:36: Ich fand spannend dass manche Schülerinnen das Konzept der Nationalstaaten beispielsweise kritisiert haben.

00:24:42: Natürlich kommt auch mal wieder das Thema Ostdeutschland oder die Teilung Deutschlands, die ist immer noch präsent.

00:24:47: Die spürt man vielleicht in Brandenburg doch nochmal mehr als in Bad Wittenberg oder Bayern.

00:24:52: Aber grundsätzlich gab es eine Neugierde und Interesse am Thema Europa und der Europäischen Union.

00:24:57: Und ja, ich glaube, viel weiteres habe ich jetzt gar nichts zu teilen.

00:25:01: Ihr seid seit drei Wochen jeden Tag in verschiedenen Klassenzimmern lernt Kinder- und Jugendliche kennen, die in ganz verschiedenen Altersstufen sind?

00:25:09: Gibt es die eine Sache, die dir besonders aufgefallen ist oder die du aus dem Europamobil und dem ganzen Projekt mitnimmst?

00:25:16: Eine Sache, dass ich mitnehme aus dem ganzen Projekt bisher mich mit dem Thema Europa in meinem Studium und so weiter beschäftigt habe, viel dazu gelesen hab' und das Gefühl immer hatte und habe.

00:25:26: Ich weiß da sehr viel drüber, ich kann dir sehr viel darüber

00:25:28: sagen.".

00:25:29: Und dann steht man beim ersten Mal von der Schulklasse und soll jungen Menschen dieses Thema näher bringen oder möchte den jungen auch Fragen stellen?

00:25:36: Und stellt auf einmal fest, oh das ist gar nicht so leicht wie man vorher dachte!

00:25:39: Das hat ein bisschen Zeit gebraucht.

00:25:41: und jetzt bin ich über den Punkt nach drei, knapp vier Wochen dass ich rausgehen kann und sagen kann, ich habe hier super viel gelernt in der Zeit.

00:25:47: Mit meinem eigenen Selbstbewusstsein mich von der Schutlasse zu stellen und über das Thema Europa zu sprechen, das Thema Europanea zu bringen und dabei irgendwie auch zu lernen diese wichtigen Themen so zu transferieren und nicht nur die zu wissen.

00:25:59: Ich glaube, wir wissen ganz oft viel und meinen, dass wir ganz oft ganz viel wissen.

00:26:03: aber irgendwie das in den Gespräch unterzubringen auf einer entspannenden und leichten Ebene und zu diskutieren Das ist was ich mitnehme aus dem Projekt.

00:26:10: Das hat glaube ich auch all in all ganz gut funktioniert!

00:26:12: Ich denke auch, dass es manchmal sehr schwierig ist komplexe Themen dann so runterzubrechen... ...das ist ja der Leier.

00:26:20: also Kinder- und Jugendliche, die vielleicht noch nicht soviel in Berührung mit Europa oder EU gekommen sind das ja für die irgendwie greifbar zu machen.

00:26:27: Absolut, er stimme ich dir voll zu.

00:26:28: also ich glaube man neigt dann sehr schnell dazu zum Beispiel in unserem Workshop zum Thema Institutionen der EU weil sehr schnell kommt man an so in diese Rolle die ganzen Prozesse wie Gesetze in der EU beschlossen werden zu erklären.

00:26:39: aber vielleicht sollte man erst mal damit anfangen was ist überhaupt die EU?

00:26:42: warum macht die EU-Gesetze und dass ganze ein bisschen auf einer Metaebene behandeln und sich ein bisschen anschauen was eigentlich die Idee der EU?

00:26:49: Warum gibt es die EU?

00:26:50: Was will die EU ?

00:26:51: Was wollen wir von der EU?

00:26:52: Ich hab damit fährt man vielleicht erst mal leichter.

00:26:54: Im Raus gehen frage ich noch kurz die Schülerinnen, die hergekommen sind aus Oranienburg wie es denn so war?

00:27:01: Also wir haben verschiedene Workshops gemacht und ich finde generell hat uns das zusammen gebracht und hat uns gezeigt was man eigentlich so möglich machen kann wenn man zusammenarbeitet.

00:27:14: Und ja, das hat mir sehr gefallen weil alle sehr offen waren und ihre Meinung teilen konnten.

00:27:19: Ich finde es ist ein sehr gutes Projekt was man weiter verbreiten sollte.

00:27:22: Was hast du denn über Europa gelernt?

00:27:24: Was du vorher nicht wusstest?

00:27:25: Also wir haben generell über viele politische Lagen gesprochen die mir vorhin noch nicht bewusst waren und ich fand es auch sehr interessant zu wissen wie es um die Demokratie steht in verschiedenen Ländern.

00:27:35: also das war dann auch coole Fakten, die man damals so gelernt hat.

00:27:39: Willst

00:27:39: du auch mal jetzt Europa mobil?

00:27:41: Ja also ich finde es ist ein sehr cooles Projekt und ich glaube das würde mir auch sehr viel Spaß machen mit Schülern zusammenzuarbeiten und dann halt Menschen darüber aufzuklären was eigentlich in unserer Welt passiert was man gar nicht so mitbekommt.

00:27:53: am schönsten fand ich einfach zu merken dass hier so Alle einzeln sozusagen, obwohl wir aus verschiedenen

00:27:59: Ländern kommen

00:28:00: und normalerweise durch unsere verschiedenen Sprachen- und Kulturen so getrennt werden.

00:28:04: Aber bei diesem Projekt hatte man das Gefühl dass man so eins ist und

00:28:09: dass man

00:28:09: alle zusammenarbeitet und dann auch ein Team wird.

00:28:13: Also ich fand es sehr interessant nochmal neu zu lernen wie Europa generell arbeitet und wie wir alle zusammen in der europäischen Stadt alle als Länder zusammenarbeiten Und noch mal zeigen wie wichtig es ist alle einer Meinung sind.

00:28:28: Jetzt sind alle total euphorisch, weil bei dieser riesigen Challenge eigentlich alles glatt lief – manches sogar besser als erwartet!

00:28:38: Aber sie sind eben auch zum Umfallen müde, weil alle so viel Neues gesehen und gelernt

00:28:44: haben,

00:28:44: weil Brandenburg sich von seiner freundlichen Seite gezeigt hat und von seiner Pitouresken sagt Paolo.

00:28:52: Er hatte sich alles wohl ganz anders

00:28:54: vorgestellt.".

00:28:55: Vielleicht bayerischer.

00:28:57: Von Italien aus gesehenes Deutschland ein einziges Land, ein einheitlicher Block, sagt er.

00:29:03: Tja!

00:29:03: Wie Italien für uns, sage ich.

00:29:06: Perzugt vielleicht zusammen?

00:29:07: Klar stimmt ja beides nicht.

00:29:09: Die Party löst sich jetzt langsam auf Zeit eine letzte Frage zu stellen.

00:29:23: Ich denke, Europa wäre besser wenn den Schülern und zwar nicht nur in Brandenburg von Anfang an klar wäre warum wir Europa haben.

00:29:32: Und warum sie davon alle profitieren?

00:29:34: Denn Sie nehmen die EU einfach so hin weil sie nichts anderes kennen.

00:29:38: Ihnen ist klar!

00:29:42: Aber Sie wissen nicht, welche Vorteile sie davon haben, Europäer zu sein.

00:29:47: Ich selbst beispielsweise profitiere auf verschiedene Arten.

00:29:50: Ich bin Italiener aber ich studiere kostenlos in Schweden weil ich europäer bin.

00:29:56: Ich konnte mich von Italien aus ohne weiteres an einer Uni dort bewerben und zum Umziehen einfach in ein Flugzeug steigen.

00:30:03: Dennächst mache ich sogar noch einen Austauschsemester im Kiel.

00:30:06: Das wäre alles ohne die EU gar nicht möglich.

00:30:15: Dann

00:30:15: gibt es noch ein Abschlussfoto vor dem Bus, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich auf im Hintergrund natürlich das Schloss Genshagen und wir fahren zurück zum Europazentrum nach Potsdam.

00:30:29: Bibiana, du hast ja also jetzt ein paar Tage lang angeschaut was die machen im Europamobil.

00:30:35: Mal ganz ehrlich glaubst du man kann durch europa mobile die Jugend für Europa gewinnen?

00:30:44: Die möglicherweise Tja noch gar nicht so ein europafan

00:30:49: ist?

00:30:49: definitiv.

00:30:50: ich bin der meinung dass es super wichtig ist in verschiedene regionen zu fahren vor allem auch in Brandenburg ganz verschiedene Schulen, ich sag mal abzuklappern und eben auch an Orte zu fahren die weiter weg von beispielsweise Potsdam oder vom Umkreis von Berlin sind.

00:31:07: Ich denke das ist sehr sehr wertvoll und nichts zu unterschätzen ist dass dort nicht einfach Menschen aus Brandenburger hin kommen und die EU-Themen aufbereiten sondern dass extra aus dem europäischen Ausland Studierende anreisen sich die Mühe machen auch bemüht sind gerade die Sprachbarrieren, die vielleicht existieren dadurch dass sie alle gemeinsam miteinander Englisch sprechen ja zu durchbrechen und das ist denke ich sehr sehr wertvoll nicht zu unterschätzen.

00:31:35: Und auch vermutlich mit der wichtigste Aspekte des ganzen Projekts, dass eben Leute andere Europäerinnen und anderer Europäern kommen und sich die Mühe machen und dabei selber wachsen können und von auch Jüngeren lernen Dafür begeistern konnten, weil so viele verschiedene Themen angeboten wurden.

00:31:58: Weil es interaktiv war und Europa ein bisschen zum Anfassen waren.

00:32:02: Kannst du dir das auch vorstellen für dich?

00:32:05: Dich damals zu bewerben in Genshagen?

00:32:07: Damit habe ich schon mit den Studierenden, die eben bei dieser Rundlichen Brandenburg dabei waren gesprochen.

00:32:13: sie waren alle sehr begeistert haben mich dazu ermutigt dass sich nicht unbedingt bewerbern soll.

00:32:19: Ich finde die Vorstellung sehr spannend, ich habe aber trotzdem auch großen Respekt vor dem was sie geleistet haben.

00:32:24: Weil es denke ich schon anstrengend ist drei Wochen am Stück jeden Tag an einem anderen Ort in anderen Schulen mit anderen Altersklassen konfrontiert zu sein.

00:32:33: Ich denke aber dass sich die Herausforderung auch gerne annehmen würde.

00:32:36: Eine Frage stelle ich in dieser Podcastreihe allen Bibianer weißt du schon hast du schon gehört?

00:32:42: Europa wäre besser

00:32:47: wenn... Es mehr solcher Initiativen gibt, wenn gerade junge Menschen, Menschen die noch in die Schule gehen oder auch minderjährig sind, in Berührung kommen mit anderen Europäern und Europärinnen.

00:33:03: Und wenn das nicht an finanzielle Mittel oder die Verfügung von finanziellen Mitteln geknüpft ist, ohne dass man ins weit entfernte europäische Auslandreis die Möglichkeit hat, mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

00:33:19: Das war es für heute bei Brandenburg Talks EU, krass europäisch dem Podcast des Europacentrums Potsdam.

00:33:27: Besten Dank nochmal an Bibiana Harman die wirklich ganze Arbeit geleistet hat!

00:33:33: Wenn Ihnen diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns dann lassen Sie uns doch gerne ein paar Sterne da in der Bewertung.

00:33:40: darüber freuen wir uns.

00:33:41: nicht nur das hilft unserem podcast auch bei der Sichtbarkeit.

00:33:45: Wer selbst Lust hat, mal vier Wochen mit auf Europa Aufklärungstournee zu gehen oder an seiner Schule besucht werden will von dieser engagierten Truppe, der findet in den Show Notes eine Adresse an die man sich wenden kann um eben auf die eine oder andere Liste zu kommen.

00:34:03: Und auch wir hier vom Podcast schauen nächstes Mal wieder über den Gartenzaun!

00:34:09: und zwar Richtung Ukraine.

00:34:11: Es wird gehen, um die russischen Desinformationskampagnen, die unsere Demokratie gefährden sollen – denn damit haben die Aggressoren schon vor dem Ukraine-Krieg versucht, die dortige Regierung Sturmreif zu schießen.

00:34:25: Doch dort hat man jetzt Strategien entwickelt gegen die Fake News!

00:34:29: Wie sie das machen?

00:34:30: Das rekonstruiert ein Forschungsprojekt an der Uni Potsdam.

00:34:35: Mit den beiden Machern werde ich in der nächsten Folge von Brandenburg Talks EU krass europäisch sprechen.

00:34:41: Schalten Sie wieder ein, auch das wird spannend!

00:34:44: Schmeller Dank noch an die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung denn die hilft uns für diese Podcaststaffel bei der Finanzierung.

00:34:55: Mein Name ist Stefanie Schuster.

00:34:57: Ich sage bis bald.

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