Der größte Schritt beginnt mit einer Reise
Shownotes
Diese Folge entstand im Auftrag des Europa-Zentrums Potsdam, mit finanziert von der Brandenburgischen Landeszentrale für poltische Bildung.
Foto: Europass-Zeremonie im Oberlin Berufsbildungswerk 2026, (c) Stefanie Schuster
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00:00:01: Ich war vorher ein sehr unsicherer Mensch in allem, was ich eigentlich gemacht habe.
00:00:05: Und hatte Angst, dass ich mit der Sprachbarriere nicht klarkomme und in der Gastfamilie nicht klarkommen.
00:00:10: Dass irgendwie unterwegs irgendwas passiert oder so.
00:00:13: Aber es war dann doch alles ganz anders.
00:00:16: Es war total toll!
00:00:17: Die Betreuung war toll also die ganzen Betreuer, die mit waren, die sich immer um eingekümmert haben... ...die Gastfamine, die total nett war.
00:00:23: Das hat das Ganze auch zu einem schönen Moment gemacht.
00:00:27: wegen Europa ist es auch so schön, dass es so eine Offenheit trotzdem da ist.
00:00:31: Die sind wirklich so gewachsen in dieser Zeit.
00:00:34: Mir ist klar geworden wo bei dem ein oder anderen ein Problem da ist und wir haben sie als Team zusammengehalten.
00:00:42: das war so schön zu sehen wie die Auszubildenden auch untereinander wie empathisch die Gruppe miteinander umgegangen ist.
00:00:50: Am Ende steht natürlich dann die Verleihung der Europäer und das ist nicht nur so ein Dokument Das kann in die Überwerbungsunterlagen mit hineingegeben werden und ich glaube schon, dass das Eindruck macht.
00:01:08: Wer selbst im grenzenlosen Europa zur Welt gekommen ist daran gewöhnt mindestens in den Sommerfährchen mit den Eltern ein paar Tage zu verreisen der kann sich vielleicht gar nicht mehr an dieses besondere Prickeln erinnern – das einen befällt wenn das eigene Zuhause hinter einem zurück
00:01:27: bleibt und
00:01:28: die vertraute Umgebung Wenn sich die Landschaft vor dem Fenster weitet, verändert.
00:01:35: Die Straßen einfach länger werden!
00:01:37: Wenn die Räder anfangen zu singen und das Grün auf den Feldern seinen Ton ändert.
00:01:43: Wenn die Häuser anders aussehen – und er ist der Horizont.
00:01:48: Dieses Prickeln, dass alles neu ist man sein Gegenüber nicht versteht und man den Alltag in der Fremde erst mal neu kennenlernen muss Das macht viele von
00:01:58: uns süchtig.
00:02:00: Nicht umsonst sagen die meisten Leute, die man fragt.
00:02:03: Am wichtigsten ist ihnen in Europa die Reisefreiheit!
00:02:07: Aber wer aus irgendwelchen Gründen nie die Gelegenheit hatte mal einen Blick in ein anderes Land zu werfen?
00:02:15: Dem kann dieses prickelndes Fremden schon ganz schön Angst machen.
00:02:20: und Menschen mit körperlichen psychischen oder seelischen Einschränkungen haben meist viele Gründe, die sie an ihr Zuhause binden.
00:02:30: Der gewichtigste darunter ist wohl der, dass es eben immer eine besondere Anstrengung bedeutet sie und ihren Aufenthalt so vorzubereiten, das Sie sich in der neuen Umgebung ein wenig zu Hause fühlen können.
00:02:44: Und genau da wo's vielleicht am schwierigsten isst – da zeigt die Europäische Union ihr großes Herz deutlicher als irgendwo sonst!
00:02:54: Denn auch Menschen mit Inklusionsbedarf sollen ihr Europa gründlich kennenlernen und genießen.
00:03:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Brattenburg Talks EU, krass europäisch dem Podcast des Europacentrums Potsdam!
00:03:13: Mein Name ist Stefanie Schuster und ich freue mich, dass Sie eingeschaltet haben – denn heute nehme ich sie mit zur Verleihung der Euro-Pesse.
00:03:23: Die bekommen die Auszubildenden des Berufsbildungswerkes im Oberlinnhaus Potsdam, wenn sie ihr vierwöchiges Erasmus-Praktikum in Polen oder in Italien hinter sich gebracht
00:03:38: haben.
00:03:40: Es bedeutet neue Menschen kennenzulernen und Herausforderungen anzunehmen und Lösungen.
00:03:51: Manchmal darf ich es mir zumindest erzählen lassen, das bedeutet auch,
00:03:54: spontan umzudenken,
00:03:56: wenn beispielsweise
00:03:57: der Bus wegen eines
00:03:58: Radrennes plötzlich eine andere Strecke fährt.
00:04:02: Das ist Stefanie Schulze.
00:04:04: Sie ist Bewegungspädagogin in den beruflichen Schulen des Oberlinhauses, in Potsdam-Babelsberg.
00:04:11: Erasmus plus hier im Hause – das ist auch ihr Baby!
00:04:16: Und aus der Taufe gehoben hat sie es schon vor etlichen Jahren.
00:04:20: Gemeinsam mit Jana Böse von der IHK Potsdarm?
00:04:25: Genau, diese Jana Böse die auch in der vorherigen Podcast-Folge über Erasmus Plus für die Azubis gesprochen hat und mit zwei weiteren Kolleginnen des Oberlin Hauses.
00:04:39: Sie haben
00:04:39: gezeigt dass sie flexibel mutig
00:04:42: und offen für Neustand und besonders
00:04:45: beeindruckend finde
00:04:46: ich das sie
00:04:47: sich trotzsprachlicher Hürden und anderer Arbeitsabläufe
00:04:50: erfolgreich in die Praktikumsbetriebe
00:04:53: integriert haben.
00:04:54: Sie haben
00:04:55: Verantwortung übernommen, sich auf unbekannte Situationen eingelassen
00:04:58: und dabei wertvolle berufliche und persönliche
00:05:01: Kompetenzen entwickelt.
00:05:04: Aber auch außerhalb
00:05:05: der Betriebe konnten sie Europa erleben.
00:05:08: Die Gruppe Italien hat Städte
00:05:09: wie Verruna ungewählich besucht und die italienische Lebensart
00:05:13: kennengelernt.
00:05:14: Und in
00:05:14: Krakau stand neben den Praktikalskulturelle Entdeckungen Museum
00:05:18: Cafés und viele Begegnung mit Menschen auf dem Programm.
00:05:23: Ein besonderes wichtiger
00:05:24: Teil der Reise nach Krakow war auch der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz.
00:05:28: Dort wurde Geschichte
00:05:29: greifbar und die Bedeutung
00:05:31: von Frieden, Demokratie und einem geeinen Europa auf
00:05:35: eindrucksvolle Weise erleben.
00:05:37: Es ist ein glühend heißer Juni-Nachmittag – kurz vor den Sommerferien.
00:05:42: Gut fünfzig Leute sitzen in der Cafeteria des Oberlin Hauses in der Potsdamer Steinstraße.
00:05:49: Allen ist die Schuljahres-Enterschöpfung deutlich anzumerken.
00:05:54: Dennoch haben sich vor allem die jungen Frauen in der Runde ordentlich in Schale geworfen, einige tragen Cocktailkleider.
00:06:03: Die jungen Männer haben bei thirty-fünf Grad im Schatten auf formelle Kleidung verzichtet – die Azubis sind alle aufgeregt, denn die Europas Verleihung ist eine feierliche Angelegenheit!
00:06:14: Es gibt Reden, Klaviermusik eine sehr schöne, sehr stabile Rose und ein kleines Interview auf offener Bühne.
00:06:24: Stefanie Schulze hat vorher gefragt wer sich zutraut vor Publikum eine kleine Geschichte zu erzählen?
00:06:32: Ich bitte nach vorne einmal Milan Lehmny Eichner Patrizia Filmmehrle.
00:06:40: Die erste Frage geht um Milan Welche Herausforderungen haben Sie während
00:06:45: des Aufenthalts bewältigt?
00:06:47: Genau, wir waren zusammen nachts im Kino
00:06:49: und sind in Horrorfilmen angucken auf Englisch.
00:06:53: Und durften dann zurück und mussten... Keine Musse mehr gefahren, nur
00:06:57: Weile laufen durch den Tag.
00:06:59: Nachts!
00:07:00: Im Doppeln.
00:07:02: Wir waren natürlich ein bisschen abgelassen und dann hatte Finsich erschreckt
00:07:07: zweimal.
00:07:08: Das erste Mal war nichts.
00:07:10: Beim zweiten mal dachte ich ist nicht.
00:07:12: Es ist groß,
00:07:13: weil ich finde da ist irgendwas.
00:07:16: Guck hoch!
00:07:17: Sehe!
00:07:17: Parstecke von uns weg!
00:07:18: Eine so
00:07:19: große schwarze Gestalt.
00:07:21: Ich sage, ah es ist ein Hund.
00:07:23: Das wirkt weder als ein Hund.
00:07:25: Ist das ein Wolf?
00:07:27: Es war ein Weltschwein.
00:07:29: Ich
00:07:30: stelle sich raus und hatte uns niemand vorbereitet aber... Ja, ich habe mich dann sofort an den Miedern festgeklappt Und es sind ausgeflippt.
00:07:39: Aber Miedermatter zurück sagt, dass wir einfach ganz lange
00:07:42: weiter rauf sein sollen Und dann ist auch nichts passiert.
00:07:44: Also
00:07:45: die
00:07:45: hatten mehr alles vor uns als wir von ihnen, aber es war auf jeden Fall etwas herausfordernd
00:07:51: damit klarzukommen, dass man so nahe will.
00:07:53: Aber wir haben's geschafft!
00:07:57: Sehr gut
00:07:57: zu machen.
00:07:58: In der verschatteten Cafeteria wissen sie alle was solche Erlebnisse bedeuten.
00:08:05: Vor allem Stress.
00:08:07: und dann endlich gibt´s die Urkunde.
00:08:10: Gerade in einer Zeit, in der Europa von großen Herausforderungen steht sind solche Erfahrungen von unschätzbaren Wert.
00:08:18: Sie zeigen uns dass Europa nicht nur aus Verträgen
00:08:20: und Institutionen
00:08:21: besteht
00:08:22: sondern
00:08:22: vor allem aus München.
00:08:25: Geht nun und gemeinsam werden!
00:08:28: Mit dem Europas den sie heute erhalten halten sie
00:08:32: nicht nur einen Nachweis über ihr Praktikum
00:08:36: in den
00:08:37: Händen.
00:08:41: In
00:08:50: Publikum sitzt auch die stellvertretende Schulleiterin der berufsbildenden Schulen im Oberlin-Haus, Grete Schneider.
00:09:03: Sie alle bringen kleinere und größere Päckchen mit, die es ihnen schwer machen auf Anhieb auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
00:09:13: Sie haben körperliche Einschränkungen oder psychische – sie ringen mit den vielfältigsten Symptomen des Autismus-Spektrums, sie plagen sich ab mit Lahnbehinderung
00:09:24: und
00:09:25: können im Berufsbildungswerk einen von dreißig Berufen
00:09:29: erlernen.".
00:09:30: Indem sollen sie dann so gut werden, dass sie nach ihrem Abschluss tatsächlich auf dem ersten Arbeitsmarkt landen können.
00:09:38: Und diese vier Wochen Erasmus Auslands-Praktikum sind für die sechzehn Jugendlichen, die da nun auf der improvisierten Bühne stehen – ein großer Schritt in ihre neue Welt.
00:09:50: setzt Greed Schneider auseinander!
00:09:53: Weil zum Schuljahresende Primetime ist für alle Lehrerinnen und Lehrer auf der ganzen Welt.
00:10:01: Mit Noten schreiben, Zeugnisse unterzeichnen und verteilen, Schuljahren planen und Verabschiedungen besuchen können wir unser Gespräch nicht am Nachmittag selbst führen sondern müssen die Hintergründe am Telefon klären.
00:10:16: Frau Schneider was genau?
00:10:19: Machen sie an ihrer
00:10:20: Schule.
00:10:21: Wir sind ja hier ein Riesenunternehmer und das Berufsbildungswerk hat eine sonderpädagogische Berufsschule, die in twohneinzehnundzweiundneinzig entstanden ist.
00:10:30: Und am Anfang gab es wirklich nur das Berufspildungswerk und diese eine Schule.
00:10:33: Inzwischen sind wir fünf Schulen.
00:10:35: Wir haben uns weiterentwickelt und von diesen fünf Schulen bin ich die stellvertretende Schulleiterin.
00:10:41: Und in dem einen Schulteil wo's um die duale Ausbildung geht dort bieten wir Erasmus an.
00:10:46: davon bin ich tatsächlich die Leiterin von diesem Erasmus-Team.
00:10:49: Wie
00:10:50: sind Sie dazu gekommen, Frau Schneider?
00:10:52: Eigentlich gab es das schon vor meiner Zeit.
00:10:54: Das heißt also seit Jahrzehnten ist das Berufsbildungswerk mit Erasmus unterwegs.
00:10:59: am Anfang mit ganz großer Unterstützung der Industrie und Handelskammer deswegen auch die Verbindung zu Frau Böse.
00:11:06: Und dann haben wir selbst Verträge erstellt und als Einzelunternehmen uns sozusagen eingebracht.
00:11:12: Und seitdem organisieren wird es auch selbstständig,
00:11:15: das
00:11:15: hat wieder Fahrt aufgenommen nach Corona.
00:11:18: Wenn man sich einmal dafür interessiert ist man ganz schnell im Boot und so war's auch bei mir.
00:11:22: Ich war die totale Anfängerin.
00:11:24: Es gab zwei sehr erfahrene Kolleginnen.
00:11:26: mit einer haben sie bereits gesprochen Christina Hank und die haben gesagt Wir haben auch wieder Lust und ohne die beiden.
00:11:32: Die zweite im Boot ist Stefanie Schulze.
00:11:34: Wäre das nicht noch mal zustande gekommen?
00:11:36: Und seitdem haben wir Fahrt aufgenommen und bieten das jährlich zweimal an!
00:11:41: Sie haben ja nicht einfach irgendwelche Auszubildenden auf ihren Auslandsaufenthalt vorzubereiten, Sondern es sind ja Jugendliche, die mit besonderen Herausforderungen kämpfen.
00:11:52: Wodurch unterscheidet sich denn ihre Arbeit von einem normalen Erasmusprogramm?
00:11:58: Naja aufgrund der besonderen Bedürfnisse unserer Jugendlichen ist das natürlich notwendig dass wir das gemeinsam vorbereiten auch gemeinsam durchführen und eine gemeinsame Nachbereitung machen.
00:12:09: Das heißt also wir haben viele Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Viele leben im Spektrum Autismus.
00:12:16: Wir haben auch Borderliner und andere psychische Beeinträchtigungen, also so die typischen Schwerst-Mehrfachbehinderung.
00:12:22: Bräuchtefahrer sind eigentlich gar nicht mehr so viele bei uns gibt es auch.
00:12:27: Und man kann sich vorstellen dass da natürlich eine sehr gute Vorbereitung notwendig ist.
00:12:33: für viele ist der Aufenthalt im Ausland der erste und wagen es sich mit Physie auf Fremden teilnehmen, weil wir die dürfen sicher bewerben.
00:12:42: Und die kommen ja nicht immer aus einer Klasse oder einer Gruppe.
00:12:45: das bedeutet sie kennen unter Umständen die anderen nicht und dass ist manchmal auch eine Hürde.
00:12:50: Und sprachlich machen wir das natürlich.
00:12:53: also sind ganz viele Dinge die mir da jetzt gerade so durch den Kopf gehen, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen kann.
00:12:58: Wir schicken Sie nicht!
00:12:59: Allein, sie werden durchgehend begleitet.
00:13:02: Es sind permanent zwei Betreuer oder Betreurerinnen
00:13:05: dabei.".
00:13:05: Und Sie brauchen natürlich für die Kandidatinnen und Kandidaten besondere Unterkünftung – Familien, wo sie untergebracht werden.
00:13:16: Die müssen sich ja auch auf die speziellen Menschen, die da kommen einstellen oder?
00:13:21: Das
00:13:21: ist richtig.
00:13:22: aber eigentlich sind es keine besonderen Unterkünfte denn in Italien, in Vicenza eure Kultura bietet das allen so an.
00:13:29: Da sind entweder WGs oder eben Gastfamilien und da spielt es überhaupt gar keine Rolle ob da Menschen mit Beeinträchtigung dabei sind und das finden wir ja so toll!
00:13:38: Denn für uns ist es ja auch gar keine Hürde.
00:13:42: Wir schaffen die Bedingungen, wir schicken inklusiv ins Ausland und es spielt eigentlich keine Rolle welcher Beeinträchtigung.
00:13:50: Wir machen das möglich!
00:13:51: Natürlich müssen mehr Informationen gegeben werden damit die aufnehmenden Gasteltern auch wissen wer kommt.
00:13:59: Das findet durch online Gespräche statt.
00:14:01: Das finden wir sehr toll weil dann können sich unsere Jugendlichen auch schon selbst vorstellen Und selbst in Krakau ist es so da sind sie nicht in Gastfamilien sondern in Hostels untergebracht.
00:14:11: Klar muss man da auch darauf achten, dass es oftmals nur Einzelzimmer oder Doppelzimmer sein können.
00:14:17: Aber ansonsten sind da nicht besondere Bedingungen.
00:14:20: Auch da versuchen wir, dass da keine Barrieren entstehen dadurch sondern die genau das nutzen können und die Bedingung die sie vorfinden.
00:14:27: Frau Schneider wie viele dürfen dann jedes Jahr mit?
00:14:30: Wir machen es jedes Jahr und haben uns eingekruft auf zehn Teile mit Chainsaw und sechs Teilnehmende für Krakau.
00:14:38: Es ist ein großer Aufwand natürlich trotzdem, weil wir das ja alle on top machen.
00:14:43: Wir haben alle unsere Grundbeschäftigung hier im Unternehmen und gehen mit viel Enthusiasmus natürlich das Erasmusprojekt an was zusätzlich den Aufwand bedeutet, den wir natürlich gerne in Kauf nehmen.
00:14:55: Scheinen nicht viele Teilnehmende zu sein aber mit zehn für Vicenza und sechs für Krako sind wir richtig gut beschäftigt und wir wissen dass können wir gut schaffen.
00:15:03: Das können wir mit Qualität abliefern Und deswegen haben wir uns dafür entschieden.
00:15:08: Für die Teilnehmenden ist das eigentlich alles kostenfrei, wenn wir gut haushalten mit den Unterkünften und dem Verpflegungsgeld
00:15:16: usw.,
00:15:17: entstehen gar keine weiteren Kosten – weder für die Teilnehmer noch für die Betreuen.
00:15:21: Das ist was ganz tolles!
00:15:23: Also sie legen als Person Wert darauf?
00:15:26: Dafür werden Sie Ihre Gründe
00:15:28: haben?!
00:15:28: Welche sind das Frau Schneider?
00:15:30: Ist der Benefit neu Deutsch gesagt?
00:15:33: für die Jugendlichen so gigantisch, dass sie sagen das ist jeden verlorenen Nachmittag in den Unterlagen wert?
00:15:40: Definitiv.
00:15:41: Und es sind oftmals auch so die kleinen Dinge.
00:15:44: also Sie kommen definitiv selbstbewusster zurück.
00:15:46: Das kann man schon mal so pauschal sagen.
00:15:49: und diese Auslandserfahrung Die sehr sehr viel Wert.
00:15:53: und Es Ist ja nicht nur die Arbeit in dem Betrieben Es ist eine große Herausforderung für viele, mit der fremden Kultur klarzukommen.
00:16:03: Mit den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen auch in Gastfamilien klarzukommen.
00:16:08: Manche sind auch mit einer sozialen Phobie bestückt.
00:16:10: und wenn sie dann schon mit einer fremde Gruppe reisen und dann noch in eine fremd Umgebung kommen... Schon alleine die öffentlichen Verkehrsmittel sind oft eine Herausforderung.
00:16:20: Die kommen natürlich nicht immer so pünktlich!
00:16:21: Und wer damit seine Probleme hat?
00:16:23: Der ist da schon mal ein bisschen gehandicapt.
00:16:25: Aber das sind so die Herausforderungen, die sie meistern und denen Sie sich stellen – und das ist ganz toll!
00:16:34: Auch die Vorbereitungszeit ist schon ein wichtiger Aspekt.
00:16:37: Wir machen natürlich nicht nur Sprachkurse, sondern wir treffen uns auch immer einmal am Wochenende und da wird dann gemeinsam gekocht und erzählt, sodass sich also die Betreuenden, die Teilnehmenden untereinander auch schon etwas näher
00:16:49: kommen.".
00:16:49: Naja und Sie haben es miterlebt, am Ende steht natürlich dann die Verleihung der Europäiser.
00:16:54: Und das ist nicht nur so ein Dokument Das kann in die Bewerbungsunterlagen mit hineingegeben werden und ich glaube schon dass das Eindruck macht wenn man sagen kann Ich war auch vier Wochen im Ausland.
00:17:05: Frau Schneider haben sie gemerkt, dass es leichter oder schwer geworden ist über die Jahre?
00:17:10: Also eigentlich ist es erstaunlicherweise schwer geworden immer neue Interessierte zu finden.
00:17:15: Wir suchen auch nach den Kunden.
00:17:17: Wir arbeiten ja nun mit Menschen mit Beeinträchtigung zusammen, in denen es ist natürlich schwerer Feld Entscheidungen zu treffen ein Praktikum im Ausland anzutreten.
00:17:26: aber wir glauben schon dass die Zeit nach Corona nicht leichter geworden ist.
00:17:32: sie war verbunden mit großen Isolationszeiten.
00:17:35: viele junge Menschen haben große Teile ihrer Ausbildung im Home Office bewältigt und wir haben sie nur selten gesehen und ich denke schon das ist eine Rolle spielt Wenn es uns immer schwerer fällt, unsere Teilnehmenden zu finden, Interessierte zu finden die den Mut haben diese tolle Möglichkeit des Erasmus Praktikums wahrzunehmen.
00:17:54: Da arbeiten wir sehr dran.
00:17:55: Wir informieren auf allen Kanälen machen Veranstaltungen und hoffen dass wir auch weiter genügend Interessierten finden.
00:18:01: aber Es ist nicht leichter geworden.
00:18:03: Aber Die sechzehn Auszubildenden neben dem Klavier die Haben's über sich
00:18:09: gebracht.
00:18:13: Mit
00:18:45: Urkunde und Rose in der Hand geht's dann nach nebenan.
00:18:51: Anderer Auszubildende des Gastronomiezweiges der Schule schenken am Triesen Wasser aus.
00:18:56: Saft und Sekt gibt's auch, die Köchen haben jede Menge Kuchen vorbereitet!
00:19:03: Ich will mir die Sache mit dem Praktikum aber nochmal genauer schildern lassen.
00:19:07: Milan, der Azubi mit der Wildschwein-Geschichte ist sofort zum Interview bereit und schnappt sich im Rausgehen noch Patricia – eine Freundin.
00:19:18: Wir gehen vor die Tür, weil es dort viel leiser ist und finden eine Schattenbank.
00:19:31: Das TikTok-Video von dem da die Rede ist, das nimmt Karin Elleser auf – sie steckt wirklich tief im Thema!
00:19:39: Ich bin Referentin für Unternehmenskommunikation.
00:19:42: Also ich mache ganz was anderes, aber ich bin schon sehr lange in dem Unternehmen.
00:19:46: Ich habe verschiedene Funktionen schon vorher inne gehabt.
00:19:50: Ich hab lange die Integration auf den ersten Arbeitsmarkt begleitet und daher war mir das auch immer wieder wichtig mit den Auszubildenden zusammenzuarbeiten um einfach zu verstehen wie sind sie drauf?
00:20:01: Was sind ihre Probleme?
00:20:03: Mit was haben Sie tagtäglich einfach zu tun?
00:20:08: vorzubildenden, nahe sein und gemeinsam mit ihnen auf Reise gehen.
00:20:13: Ich hatte das Glück und durfte die Gruppe nach Vicenza in Italien im letzten Jahr im Oktober
00:20:19: begleiten.".
00:20:21: Warum eigentlich?
00:20:24: Das war jetzt genau der richtige Augenblick zu sagen, ich komme mit und gehe gemeinsam mit zehn Auszubildende auf die Reise nach Vicenza.
00:20:47: Und los geht's mit unserem Interview!
00:20:51: Ich sitze hier schön im Schatten mit
00:20:54: Patricia Kroll
00:20:56: und
00:20:56: Milan Ronja Robin-Ramspott.
00:20:58: Fatizia, wo waren Sie in Ihrem Erasmus-Austauschprogramm?
00:21:03: Ich fand Vicenza in Italien.
00:21:05: Wie sind Sie darauf gekommen?
00:21:07: Hier wurde tatsächlich ganz viel Werbung dafür gemacht, dass es da für so einen Infotag gibt.
00:21:11: Wo man sich informieren kann über beide Länder – tatsächlich über Polen und Italien!
00:21:16: Und unsere Ausbilder hat gesagt ich möchte gerne das ihr euch dahin setzt und euch das wenigstens im Angehört habt und danach könnt ihr selber entscheiden ob ihr das möchtet.
00:21:24: Ich habe mir das angehört und war erst ein bisschen unsicher aber ich bin froh, dass mich meine Auswilderin und meine Familie überzeugt hat damit zu machen
00:21:32: Wirklich?
00:21:32: Sie hatten zuerst keine Traute, wie man hier so sagt.
00:21:36: Ja tatsächlich!
00:21:37: Also ich war erst sehr unsicher und hatte mir ein bisschen Selbstbewusstsein, würde ich sagen, gefehlt.
00:21:41: aber jetzt danach bin ich sehr gestärkt rausgekommen.
00:21:44: Partizia wir als SINZI und was für eine Ausbildung machen sie hier eigentlich?
00:21:48: Ich bin jetzt zwanzig Jahre alt und ich bin in der Gastronomie also ich mache Fachpraktikerin im Gasgewerbe nennt sich das...
00:21:56: an dem Erasmus-Programm teilgenommen und haben auch in Italien, in einem richtigen Unternehmen gearbeitet quasi ihre Ausbildung fortgesetzt.
00:22:05: Wovon waren sie denn?
00:22:06: Ich
00:22:07: würde sagen schon in der Innenstadt von Vicenza aber in so einer kleinen Nebenstraße da wo eigentlich viele Touris mit unter anderem lang laufen.
00:22:15: Und mein Unternehmen hieß Bar Minervas war ein schönes Café Restaurant in einem Wo man sich wirklich mal eine ruhige Auszeit gönnen konnte im Draußen und Innenburg.
00:22:25: Es war nicht wirklich groß, aber trotzdem sehr schön gestaltet auch.
00:22:30: Und was haben Sie da gemacht?
00:22:31: Ich stand sehr viel hinter dem Tresen.
00:22:33: Viel in Kundenkontakt bin ich nicht gegangen.
00:22:35: Das war meiner Chefin ein bisschen zu heikelst, der Sprachbarriere.
00:22:40: Aber ich fand es jetzt auch nicht so schlimm.
00:22:41: Trotzdem konnte ich den Essen bringen und das Trinken rüberbringen...
00:22:46: Wie sind die Italiener als Gäste?
00:22:49: Sind sie wie die Deutschen?
00:22:51: Naja, ich würde sagen die Italiener sind schon sehr anders.
00:22:53: Also einige sind manchmal auch ein bisschen schroffer und es ist tatsächlich so dass viele Italienern auch gar kein Englisch lernen wollen weswegen man deswegen nicht mit denen in Kontakt kommt.
00:23:04: aber es hat trotzdem relativ gut geklappt sich mit ihnen zu verständigen vor allem wenn ich jetzt sagen musste das ich sie jetzt nicht abkassieren kann weil ich das nicht durfte.
00:23:13: Und was hat Ihnen da am meisten Spaß gemacht bei dieser Arbeit?
00:23:18: Ja, einfach die Kollegen, die so viel Spaß auch bei der Arbeit hatten.
00:23:22: Wie ich auch hier in einer Ausbildung total viel Spaß dran habe und es lief immer ganz viel Musik und meine Chefin hat dazu mal gerne mitgesungen und mitgetanzt und das war einfach total schön, das so mitzuerleben!
00:23:34: Und haben Sie das mitgebracht hierher zu Ihrem deutschen Arbeitsplatz?
00:23:38: Tatsächlich hatte ich das vorher schon hier und habe es danach natürlich einfach weitergeführt.
00:23:42: Also weil ich selber sehr die Musik liebe, auch der Tanz aufhin bin, habe ich das natürlich vor- und dann auch weiterhin gemacht!
00:23:49: Aber haben Sie auch den Eindruck, dass es sie auch beruflich weiterbringt schon mal im Ausland gearbeitet zu haben?
00:23:56: Definitiv.
00:23:57: Also als ich jetzt vor kurzem Praktikum gemacht habe und ich da erzählen konnte – ich war auch im Auslands – die Chefin dort sofort begeistert und war so na dann können Sie definitiv was!
00:24:07: Und dann wurde ich auch direkt genommen.
00:24:09: also das war wirklich schön.
00:24:11: Sie hatten ja ein bisschen Sorge bevor Sie auf die Reise gegangen sind ne?
00:24:16: Was war denn überhaupt Ihre Sorge?
00:24:19: Ich war vorher ein sehr, sehr unsicherer Mensch in allem was ich eigentlich gemacht habe und hatte einfach Angst dass sich mit der Sprachbarriere nicht klarkomme.
00:24:26: In der Gastfamilie nicht klarkommen das irgendwie unterwegs irgendwas passiert oder so aber es war dann doch alles ganz anders war total toll die Betreuung war toll also die ganzen Betreuer die mit waren die sich immer um eingekümmert haben die Gastfamine die total nett war und das hat das ganze auch zu einem schönen Moment gemacht.
00:24:43: Wie lange waren Sie da?
00:24:45: Vier Wochen.
00:24:45: Ja!
00:24:46: Nur sind ja vier Wochen eine ganz schön lange Zeit, da hat man auch Gelegenheit bestimmt sich die Gegend anzugucken, ne?
00:24:51: Wie ist denn Vicenza so?
00:24:53: Also
00:24:53: Vicenza wurde beschrieben von der Stadtführerin als kleines Dorf.
00:24:58: Ich würde auch behaupten es ist nicht ganz so groß wie jetzt wenn man sage ich mal wenig dazu vergleicht.
00:25:04: Man isst dann doch einigen Leuten relativ oft immer weg gelaufen weil wir mit Eurokultura so einen Informationstag zusammen hatten und da auch andere dabei waren dieses Projekt gemacht haben und den sind wir auch ganz oft in der Stadt begegnet.
00:25:17: Was hat sie denn an dieser Reise am meisten begeistert?
00:25:21: Ja, ich fand ja schon die Sprache vorher ganz toll und war deswegen froh dass wir auch so einen Sprachkurs dazu hatten und fand es einfach schön sich manchmal eine ruhige Ecke zu setzen und den Italienern beim Sprechen zuzuhören weil das einfach auch eine sehr schöne Sprache ist.
00:25:35: Haben Sie vorher schon mal Italienisch gelernt?
00:25:37: Nee tatsächlich nicht erst seitdem tatsächlich und dann versucht mit Duilinge weiterzumachen.
00:25:42: Nun mache ich ja einen Europa-Podcast und ich habe mich gefragt, sind Sie eigentlich eine überzeugte Europäerin?
00:25:50: Spielt das für Sie in Ihrem Berufslebende Rolle?
00:25:53: Ja also ich finde halt es schon wichtig sich vor allem wenn man an einer Gastronomie ist auch mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen.
00:25:59: Wir hatten zum Beispiel hier bei uns auf dem Campus schon italienische Gruppen hier und es ist natürlich auch gut wenn man sich dann irgendwie auch mit denen so verständigen kann und vor allen Dingen auch so ein bisschen die Lebensweise von denen natürlich mitbekommt gerade wenn man vor Ort selber ist.
00:26:13: Nun steht ja Europa für die Grenzenlosigkeit, gerade innerhalb der EU?
00:26:19: Ist das was wo Sie sagen?
00:26:21: naja jetzt wo ich einmal weiß es geht so da versuche ich's doch gleich nochmal.
00:26:26: Also bestimmt würde ich schon noch mal machen
00:26:28: aber
00:26:29: glaube die Unsicherheit wäre trotzdem immer da.
00:26:31: Aber
00:26:32: ich würde trotzdem gerne jeden ermutigen ist zu machen weil es einfach eine schöne Erfahrung
00:26:35: ist.
00:26:35: Haben Sie über Erasmus-Taschern versucht, wie man da irgendwie weitergehen und weitermachen kann?
00:26:41: Nee tatsächlich noch nicht.
00:26:43: Weil mir halt aktuell auch einfach die Zeit fehlt.
00:26:44: Schreiben nächste Woche meine Prüfungen und bereiten mich natürlich darauf ganz viel vor.
00:26:49: Ja aber ich weiß eine Kollegin von mir ist da gerade dran sich da auch nochmal was Neues zu suchen.
00:26:54: Das ist die Kollegin rechts neben ihr stimmt's?
00:26:58: Das haben sie sehr schön und sehr professionell übergeleitet Patricia.
00:27:02: bis hierher vielen Dank.
00:27:04: Dann hat mich gefreut.
00:27:05: Und mich
00:27:06: erst!
00:27:06: Milan, you did it once?
00:27:08: You wanna do it
00:27:09: again?!
00:27:09: Wie man so sagt hier oder?
00:27:11: Ja genau auf jeden Fall versuch grad eben für Dezember tatsächlich wenn das klappt in den kompletten Dezemper weil da habe ich keine Berufsschule d.h.
00:27:20: Ich würde keinen Schulstoff verlassen und dann versuche ich nach Irland zu kommen.
00:27:23: Also wie sind jetzt eigentlich Sie zum Erasmusprogramm gekommen?
00:27:27: waren sie bei demselben Vorstellungsabend Oder Nachmittag wie Patrizia?
00:27:32: Ja, weil ich mit in Patrizias Gruppe bin.
00:27:35: Aber nicht mal von meiner Ausbilderin so hingeleitet, sondern ab dem Moment wo ich schon die Flyer gesehen habe wusste ich... Ich will das machen!
00:27:45: Weil ich schon vorher ein Erasmus Plus-Projekt sehr viel kürzeres in Slowenien gemacht habe für Nachhaltigkeit.
00:27:53: Also ich hatte ein freiwilliges Soziales Jahr da war ich für zehn Tage dort und das war schon unglaublich bereichernd.
00:28:00: die Möglichkeit besteht, wusste ich sowieso schon.
00:28:03: Ich möchte das auf jeden Fall machen!
00:28:05: Sie sind also eher so ein Zugvogel wie ich daraus höre.
00:28:08: ne?
00:28:09: Was machen sie denn für eine Ausbildung?
00:28:11: Ich bin Fachkraft in Gastronomie.
00:28:13: Ein Schritt höher als Fachpraktikant und habe mich auch dafür aufstufen lassen weil ich einfach gemerkt habe... dass ich tatsächlich mich bereit fühle, ein bisschen mehr Verantwortung zu übernehmen.
00:28:25: Ein bisschen mehr zu lernen und auch in der Schule etwas mehr Ansprüche an mich gestellt werden können.
00:28:30: Und dann arbeiten Sie auch im Gastronomie-Unternehmen?
00:28:33: Wenn Sie jetzt auf Reisen gehen?
00:28:35: Genau!
00:28:35: Also ich war in Krakow, war ich im Well Done – das ist ein American Diner in Style – und habe jetzt noch mal einen Praktikum
00:28:44: ... ja
00:28:45: Ich bin auch in der Gastronomie unterwegs.
00:28:47: Nur ist ja Krakau eine ziemlich große Stadt!
00:28:51: Wie haben Sie denn Ihren Betrieb gefunden?
00:28:53: Tatsächlich wurde der für mich vor hier ausgewählt, Für mich war das so ein passender Betrieb.
00:28:58: Auch die Leute waren unglaublich nett Kann ich nicht beschweren.
00:29:02: Was haben sie da gemacht?
00:29:03: Ich war vor allem im vorderen Bereich.
00:29:06: Das Gute ist sehr viele in Krakow sprechen Englisch Aber es ist auch natürlich viele Touristen, das heißt meistens war ich für die Touristen zuständig und selbst unsere Speisekarte gab es auf Polnisch und auf Englisch.
00:29:17: Das heißt sobald wir schon die Speise Karte gegeben haben, sobalde ich gesehen habe, oh!
00:29:21: Englische Speise-Karte hab' ich tatsächlich die Gäste bedient und ich war tatsächlich am Ende mit Teil des Teams.
00:29:27: Das einzige was sich nicht machen durfte ist die Kasse bedienen weil die war komplett auf polnisch.
00:29:30: D.h.,
00:29:30: ich durfte immer brav daneben stehen und warten dass mir dann einer der anderen Mitarbeiter dann zu mir kommt.
00:29:37: War zum Glück auch ein kleinerer Betrieb, war übersichtlich und das hat mir gut getan!
00:29:42: Wie waren denn die Leute so?
00:29:44: Waren sie nett?
00:29:45: Unglaublich.
00:29:45: also das Team was ich hatte... wirklich so freundlich und offen.
00:29:51: Und ich glaube, die haben auch gemerkt, dass ich möchte!
00:29:54: Und man hat sich einfach wirklich im Suche verstanden... Die haben auch gefragt ob ich nach Krakau
00:29:57: irgendwann ziehen
00:29:58: möchte
00:29:59: weil das so gut funktioniert hat.
00:30:01: Sie hatten auch einfach Spaß locker.
00:30:03: Dann wenn noch Ruhezeiten ist, dass man sich auch ausrundurfte.
00:30:06: Ich glaube hier ist manchmal ein bisschen so hey jetzt mach ihr, mach ihr mal hier.
00:30:10: Sondern wenn dann ein paar unruhiger Tag war, dann war es halt dann auch okay wenn man sich hingesetzt hat.
00:30:14: Ich habe super Essen bekommen jeden Tag.
00:30:17: Dafür hat sich es auch allein schon gelohnt.
00:30:19: Aber dort war das wirklich American-Stylemäßig!
00:30:21: Sie haben ja auch ein Kulturprogramm gehabt, ne?
00:30:24: Wo waren sie denn?
00:30:25: überall von Krakow aus?
00:30:27: Das Problem ist ich kann mich immer sehr schwer an Ortsname erinnern... aber ich weiß auf jeden Fall wann in den Salzgrotten?
00:30:33: Das war unglaublich.
00:30:35: also die Architektur, die da drin steckt und auch ein bisschen doch die Geschichte, die wir damit bekommen haben dass auch zu meiner Überraschung oder positive Überrasche keine Kinderarbeit gute Arbeitsbedingungen.
00:30:46: und dann waren wir auch in verschiedenen Museen.
00:30:50: Das war auch unglaublich interessant, es ist auch in Krakau so dass einige staatliche Museen einen Tag in der Woche haben wo sie komplett umsonst sind was so ein cooles Prinzip ist.
00:31:00: und natürlich wir waren in Auschwitz.
00:31:02: da hatten wir einen kompletten Tagestrip wo wir auch gefragt wurden vorher möchten wir das wirklich machen?
00:31:07: Die ging einem nah.
00:31:08: Ich konnte es ein bisschen besser verkraften, weil ich war selber schon mal in einer Konzentrationslage mit meiner Schule damals irgendwo in der Nähe von München und deswegen war ich schon ein bisschen vorbereitet auch auf diese Berge an zum Beispiel leeren Schuhen wenn man wirklich einfach mal will, wie die Menge was für mich aber noch krasser war.
00:31:30: Der Mensch zu einer Nummer gemacht wurde, wie bürokratisch das Ganze war.
00:31:33: Ich glaube, das war für mich das, was am meisten Menschen eine Zunahnummer gewonnen hat und wie strukturiert das ganze war.
00:31:40: Das ist nicht dieses, was man sich vorstellt, dieses Wilde, dieses Ah!
00:31:43: Die hatten Hass, sondern... Nicht mehr mehr Hass, es waren nur noch Stumpfes Arbeiten.
00:31:49: der Mensch hat sein ich verloren.
00:31:51: Das wäre rübergekommen, wie Stück für Stück ein Mensch entmenschlich werden kann und einfach nicht mehr als Person gesehen wird.
00:32:00: Und ist damit auch ein Stück Demokratiebildung zu sehen, wie leicht sich Menschen verführen lassen?
00:32:05: Nur ist es ja so dass die Europäische Union gerade auf diesem... Berg an Schuld entstanden ist, bedeutet Ihnen Europa was?
00:32:15: Lieber Milan.
00:32:16: Auf jeden Fall also ich bin extrem dankbar dafür dass sich die Möglichkeit habe einfach über die Grenzen zu gehen und verschiedene Kulturen kennenzulernen.
00:32:25: Ich mag beides sehr gut!
00:32:27: Ich mag sowohl wie offen die Grenze sind aber auch das sie da sind.
00:32:30: Dass Italien sich anders anfühlt als Deutschland, dass Polen sich anders als Deutschland anfühlen.
00:32:36: Ich hab viele amerikanische Freunde Und die sind ja vorher
00:32:40: auch schon.
00:32:41: Ja,
00:32:41: ich bin sehr viel online unterwegs und deswegen mein Englisch ist auch ziemlich fließend was in Krakau sehr geholfen hat.
00:32:47: aber es ist so schön auch irgendwie dass so viele verschiedene kulturen wir sind man irgendwie dieses gefühlen immer noch da hat.
00:32:55: dadurch kann man sie aber woanders erleben und aus so ein stück von sich auch immer mitbringen.
00:33:00: zum beispiel ich dachte das meine kulturgefühl für deutschland eher weniger ist durch auch unsere geschichte und durch eine menge schuld.
00:33:07: Aber auch wenn ich mit amerikanischen Freunden oder auch in Krakau geredet habe, hab' ich dann durch diesen Wechsel... Hab' ich ja noch erst auf deutsche Sachen zum Beispiel.
00:33:15: Ich
00:33:16: kappen Amerikaner der hat deutsche Wurzeln und dann hat er Kinderlied in schlechten Deutsch.
00:33:22: gefragt ob ich das kenne?
00:33:24: Und es war hopp, hopp breiter!
00:33:25: Das ging so
00:33:26: nah.
00:33:26: Wow,
00:33:27: das ist ... Ja.
00:33:28: Ich hab meine Wurzel aber gleichzeitig wegen Europa.
00:33:31: Es ist doch so schön dass es so eine Offenheit trotzdem da ist.
00:33:34: Patrizia hat es bei ihnen auch so ein Reflex ausgelöst?
00:33:37: Es ist natürlich schön in den Ausland zu gehen und sich einfach, naja da ist eine andere Sagenheit wie Urlaub.
00:33:43: So ach joa hole ich mich jetzt klar weil ich jetzt nicht in Italien zum Urlaub machen sondern zum Arbeiten aber stückweit die Wochenenden haben sich auch wie Urlaub angefühlt einfach sich in einem anderen Land zwar nicht komplett deutsch zu fühlen weil Italien dann einfach doch anders ist Aber es war einfach trotzdem schön, eine andere Weise zu erleben wie die Menschen vor allen Dingen auch sind.
00:34:03: Ich finde einige Menschen in Italien, die Italiener, die sind teilweise mehr familiell also sie sind sehr viel in der Familie.
00:34:10: ich hab's mit meiner Gastfamilie gesehen Wie oft die sich in der Familie gemeinsam getroffen haben?
00:34:15: Wie wichtig den Italienern das ist in die Kirche zu gehen weil die Italierner sehr christlich sind!
00:34:20: Ich habe auch schon ein paar mal Urlaub im Polen gemacht.
00:34:22: Auch da ist einfach schön die andere Art und Weise einfach zu erlebten.
00:34:26: Und ist das auch was, wo Sie denken, ah, das bringe ich vielleicht auch noch mal mit nach Hause?
00:34:30: Wenn man so die Italiener beobachtet wie sie so schön in der Familie zusammensitzen und einfach die Zeit gemeinsam verbringen.
00:34:36: Es ist natürlich schön!
00:34:38: Man versucht es natürlich auch hier mehr an die Familie mit einzubringen weil die Italierner machen tatsächlich zwei Stunden Mittagspause damit sie zusammen mit ihrer Familie essen können.
00:34:47: Da kann ich auch nochmal sagen, dass ich auch extrem interessant war von einer komplett anderen Sprache umgeben zu sein.
00:34:53: Das war extrem angenehm... mal nichts verstehen können, um einen herum.
00:34:57: Das heißt ich war tatsächlich einfach für mich selber und man versteht sich nicht aber irgendwie in der G-Stick.
00:35:04: es ist so ein kleiner Moment.
00:35:05: Was hat
00:35:06: Ihnen denn am besten gefallen Milan?
00:35:09: In Krakau waren wir beim Karaoke Und das war tatsächlich ein LGBT-freundliches Karaokeboot, wo auch Dragshows gemacht haben.
00:35:17: Was auch von demselben Besitzer war, wie man von meinem Restaurant lustigerweise.
00:35:21: Man konnte sich online die Lieder angucken und zwischen polnischen und nichtpolnischen Liedern einstellen – und zwischen all den englischen Lydern!
00:35:29: Es waren neunundneinzig Luftballons.
00:35:31: Und es war so schön, weil wir waren zu dritt auf dieser Bühne und haben gegrölt neununneinzig Luftballon in einem polnischen kleinen Boot!
00:35:39: Das war auch so ein lustiger schöner Moment.
00:35:42: Nur haben sie gerade noch einen anderen Punkt erwähnt, und zwar dass da die lesben-und schulenfeindlichen Bewegungen schon wieder zunehmen im Prinzip.
00:35:51: Haben Sie das gemerkt?
00:35:53: Ich hatte vorher Sorge weil ich vorher online geguckt habe was gibt es denn für queere Gegenden oder Restaurants Cafés?
00:36:01: und konnte nicht so viel finden außer eben zwei lustigerweise.
00:36:06: Beide waren von demselben Besitzer, wie man von meinem Restaurant.
00:36:10: Also der war sehr freundlich.
00:36:11: auch in der Küche hegen so eine kleine Regenbogenflage.
00:36:14: Ich glaube zum Teil dass ich auch deswegen weil ich eben nicht binär bin selber dort auch hingewacht wurde das schon gesehen wurde.
00:36:20: ah die darauf geachtet haben dass sich in einem Betrieb in der sehr herzlich ist Die meisten habe mich eben als Frau gesehen.
00:36:29: Haben sie nicht korrigiert?
00:36:30: Kam darauf an, ihr ist bei Gästen halt nicht.
00:36:33: So werde ich gesehen.
00:36:33: Ich weiß dass mein Körper noch sehr feminin aussieht.
00:36:37: Klar es ist wie so ein kleines Schnipsen gegen die Stirn Nicht das Angenehmste, aber ich habe zum Beispiel mein Zeugnis am Ende.
00:36:47: War auf am Anfang weiblich formuliert und dann hab' ich aber meinen Chef tatsächlich gefragt hey könnte man da pro Nomen rausnehmen?
00:36:55: Ich hab mich auch nur gefragt weil mein Name auch falsch geschrieben war hatte gesagt hier korrigier mal alles.
00:36:59: und dann habe ich mich getraut weibliche Pronomen rauszustreichen und habe zurückbekommen, wo mit dem Versuch alle Pronomen so einfach zu umgehen.
00:37:08: Und das war so ein Moment, wo ich gemerkt hab, okay da ist die Offenheit da.
00:37:11: Ein Klischee ist ja sehr häufig da dass man denkt, dass eine Regierung entscheidet ist was dann die komplette Gesellschaft sieht.
00:37:19: Und klar gesellschaftlich kann ich es nicht sagen Krakau ist auch ne sehr Jugendstadt.
00:37:23: Das ist wahrscheinlich auch noch mal was anderes.
00:37:26: Ich kann jetzt zum Beispiel nicht für Dörfer reden, aber auf nicht immer Verstehensleute... Aber in Krakow hatte ich zumindest ein sehr gutes Umfeld!
00:37:36: Auf jeden Fall eine Menge, eine Menge auch an Selbstvertrauen.
00:37:39: Ich habe gemerkt das Restaurant vielleicht gar nicht so gruselig ist.
00:37:43: Am Anfang war ich so, ah nein, Restaurant gar nicht meins und ich hab es ganz gut gehandelt und habe auch sehr positive Feedback zurückbekommen.
00:37:52: was sich auch noch mal bestärkt hat, ist mein Wunsch zu reisen.
00:37:54: Also
00:37:54: ich danke Ihnen!
00:37:55: Wie schön dass Sie da waren!
00:37:56: Ich hoffe sie haben noch weiter viel Spaß als Europäerin Patricia und Sie können gehen wohin Sie wollen.
00:38:03: Danke schön es hat mich auch sehr gefreut.
00:38:05: Mieland,
00:38:05: danke.
00:38:06: Hat mich auch gefreut?
00:38:08: Aber ehrlich lief das immer alles so glatt?
00:38:11: Karin Elisar lacht.
00:38:13: Herausforderungen gab's in Ihrer Erinnerung reichlich bei der Reise nach Vicenza.
00:38:19: Die größte Herausforderung hatten wir gleich am Anfang gehabt.
00:38:23: Das war, glaube ich, am zweiten Tag.
00:38:25: aus dem ersten Tag haben wir die Auszubildende begleitet in die Unternehmen und am zweiten tag fuhren die Busse.
00:38:32: normal, weil es war ein Radrennen an dem Tag und die ganzen Busse wurden dann umgeleitet.
00:38:37: Das Telefon von meinem Kollegen und von mir stand da nicht mehr still und überall Hilfe rufe Freude, ich stehe jetzt hier, ich weiß nicht weiter!
00:38:45: Und dann haben wir ja gesagt okay bleibt erstmal hier... Ich schaue jetzt erst mal nach Lisa und dann komme ich zu dir.
00:38:52: und also sie kamen alle bei der Arbeit an aber Uns als Betreuer standen da die Schweißtropfen wirklich auf der Stirn.
00:39:00: Wie bringt man denn so eine Gruppe von zehn jungen Leuten dann nach Italien, von Potsdam aus?
00:39:05: Das ist ja schon ein Weg!
00:39:07: Ja wir reisen natürlich nachhaltig und sind mit der Bahn gefahren.
00:39:10: es war ne sehr lange Anreise gewesen aber auch ne schöne Reise weil wir uns einfach so langsam den Ziel genähert haben.
00:39:20: Dann wurde es auf einmal bergig, dann wird es blauer und die Vorfreude war riesengroß!
00:39:26: Ich fand sehr schön das wir mit der Bahn gefahren
00:39:28: sind.".
00:39:28: Und wenn Sie jetzt so zurückschauen ist Erasmus für den jungen Auszubildenden immer ein Gewinn?
00:39:35: Also aus meiner Erfahrung, die ich gemacht habe kann ich nur sagen es ist ein Riesengewinnen.
00:39:41: Die sind wirklich so gewachsen in dieser Zeit.
00:39:44: Die haben Herausforderungen gehabt.
00:39:46: Die waren für uns schon teilweise manchmal eine kleine Herausforderung, die Farblehne zu lesen oder von A nach B zu kommen beim Italiener zu sitzen das Essen zu bestellen.
00:39:59: Das ist gar nicht so einfach gewesen.
00:40:01: Haben
00:40:02: Sie für sich auch was mitgenommen?
00:40:05: Ich habe für mich ganz, ganz viel aus der Reise mitgenommen.
00:40:08: Das Zusammensein mit den Auszubildenden... ich konnte sie danach so viel besser verstehen und mir ist klar geworden wo... bei dem ein oder anderen Problem da ist und wir haben so als Team zusammengehalten.
00:40:23: Das war so schön zu sehen, wie die Auszubildenden auch untereinander, wie empathisch die Gruppe miteinander umgegangen sind.
00:40:31: Und ich kann nur sagen uns ist es echt schwer gefallen nach zwei Wochen wieder zurückzufahren und die Gruppen dann quasi weiter in Italien zu lassen.
00:40:38: Wir wären noch so gerne weiter mit ihnen zusammen geblieben.
00:40:41: Wir waren irgendwie wie eine Familie gewesen.
00:40:43: Das
00:40:43: heißt nächstes Mal sind Sie auch wieder dabei?
00:40:45: Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:40:48: Partizia und Milan sind schon längst verschwunden, die Tische in der Cafeteria sind abgeräumt.
00:40:54: Am Fahrradständer treffe ich noch Kristina Hank – die Dritte im Bunde von jenen, die nach Feierabend noch schnell alles klarmachen, damit die Schülerinnen und
00:41:04: Schüler
00:41:05: ihre Erasmus-Chance auch wahrnehmen!
00:41:08: Die Kollegen, die das sozusagen mit initiiert hat bis die Stefanie Schulz Und die hat das sozusagen abgebracht, weil sie selber auch Auslandserfahrung sammeln konnte.
00:41:18: Für Sie war es ganz wichtig und mir ist es ein persönliches Anliegen gewesen, weil ich selbst als junge Frau auch gerne Auslandserfahrungen hätte sammlen wollen.
00:41:31: Da ich aus der DDR stammte, war's eigentlich nicht möglich.
00:41:35: Es sei denn, man hätte sich vielleicht mit den falschen Mächten verbrüdern müssen.
00:41:40: von daher Es ist mir wirklich ein wichtiges Anliegen, dass jungen Leuten, die ja auch teilweise aus schwierigen familiären Verhältnissen kommen einfach die Chance zu ermöglichen Europa kennenzulernen mit anderen Menschen was zu erleben.
00:41:57: und von daher es ist einfach toll das es Erasmus plus gibt.
00:42:01: Was eben auch auszubildenden offen steht.
00:42:03: Und man muss natürlich auch dazu sagen wenn man hier im Berufsbildungswerk die richtigen Mitstreiter findet Frau Schneider und Frau Schulz, dann macht das natürlich einfach
00:42:14: Spaß.
00:42:15: Und wenn man in der Geschäftsführung da auch offene Ohren
00:42:17: hat.".
00:42:18: Christina Hank selbst ist an den Oberlinenschulen Ausbildungsleiterin im Fachbereich Mediengestaltung für Digital- und Print.
00:42:27: Frau Hank – was ist denn eigentlich am schwierigsten, wenn man dieser Jugendlichen mit ihren besonderen Bedürfnissen im Auslandspraktikum unterbringen will?
00:42:38: Die Partner führen Ja, dank der digitalen Technik schon mit unseren auszubildenden Online-Interviews.
00:42:45: Wir geben ja genaue Informationen was die Berufsausbildung in Deutschland beinhaltet und die Partner in Italien und Polen haben so eine immense Erfahrung.
00:42:56: So viele interessante Praktikumsbetriebe und ich bin eigentlich immer total positiv überrascht wie offen gerade auch Betriebe sind, wo man das so gar nicht denkt.
00:43:09: Also dass unsere Auszubildenden da in manchen Betrieben wie so ein Familiengeführtes Unternehmen in Italien eigentlich unser Teilnehmer ganz offen empfangen.
00:43:20: Dass wenn zum Beispiel der Bus nicht bis zu dem Unternehmen hin fährt, dass sie halt die Telefonnummer bekommen sich dann morgens gemeldet haben und dann wurden Sie immer von einem Kollegen abgeholt.
00:43:31: Ich bin mal super Gefläsch davon, wie sich die Partneragenturen im Ausland auf unser Auszubildenden einstellen.
00:43:42: Aber das Beste sagt sie – Das ist dass die Beantragung von Erasmus Plus ausnahmsweise mal total unkompliziert ist!
00:43:53: Und dass die Jugendlichen, die sie auf Reisen schicken nicht auch noch Geld aus eigener Tasche dazulegen müssen.
00:44:00: Denn das würde ihre Chancen schon wieder ganz schön einschränken!
00:44:08: Aber die, die mit unterwegs waren haben heute schon eine sehr klare Vorstellung davon wie Europa wieder näher zusammenrücken könnte.
00:44:18: Europa wird besser sein?
00:44:22: Wenn Europa wirklich gelebt wird und die europäischen Staaten auch wirklich zusammenhalten.
00:44:28: Und nicht jeder seine eigene Suppe kocht.
00:44:30: Europa wird besser sein, wenn wir
00:44:34: Zusammenhalten uns gegenseitig kennenlernen.
00:44:36: Die Grenzen offen bleiben.
00:44:38: Ich glaube, Europa wäre ein Stück weit besser, wenn man sich von allem gerade von den Italienern eine Scheibe aufschneiden würde in dem wie man zusammen agiert.
00:44:47: Europa wäre besser, wenn
00:44:49: man auch in das Gemeinsame so ein bisschen mehr reingeht.
00:44:52: Und vielleicht auch, dass ein bisschen eher Kultur und Bildung mehr reingesteckt wird?
00:44:56: Ich persönlich fände es allgemein schön, wenn man sich denkt ich lerne deine Kultur kennen!
00:45:01: Das ist meine Kultur – und man bindet zusammen.
00:45:03: Europa
00:45:05: wird besser sein, wenn wir
00:45:06: mit Respekt und Toleranz aufeinander zugehen und einfach Lust haben und neugierig sind andere europäische Länder kennenzulernen und die Menschen, die da leben
00:45:18: Ab in die Sommerferien.
00:45:20: Im September geht es weiter, dann werden Sie hier wieder Plakate aufhängen in den berufsbildenden Schulen des Oberlinhauses in Potsdam und alle anderen hören in zwei Wochen hier was die Eures Beraterin der Arbeitsagentur Potsdamm in Petto hat – nämlich Unterstützung bei der grenzenlosen internationalen Jobsuche!
00:45:44: Das war's für heute Brandenburg Talks EU, krass europäisch dem Podcast des Europacentrums Potsdam.
00:45:53: Noch ein Dank geht raus an die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, die diese Folge mitfinanziert!
00:46:01: Wenn Sie keine weitere Podcast-Folge verpassen wollen, dann abonnieren sie uns – das ist kostenlos!
00:46:07: Mein Name ist Stefanie Schuster, besten Dank fürs Einschalten und bis bald!
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