Für das beste Europa aller Zeiten

Shownotes

Für die finanzielle Unterstützung dieser Folge danken wir Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung. Die Podcastreihe wird realisiert durch Stefanie Schuster (Mitten in Medien), im Auftrag des Europa-Zentrums Potsdam.

Hier noch einmal der Link zum Buch! Katja Sinko, Peter Jelinek: "Das beste Europa aller Zeiten. Unerhörte Ideen für ein besseres Morgen",Oekom-Verlag 2026, 16 Euro. https://www.oekom.de/buch/das-beste-europa-aller-zeiten-9783987265235

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00:00:00: Wir können nicht hoffen, dass irgendwer uns rettet und die Demokratie wieder ganz oben annagelt.

00:00:05: Das wird nicht passieren, das sind wir alle!

00:00:06: Und das ist auch das Spannende.

00:00:08: Alle reden natürlich immer sehr stark und es ist auch medial geframen über die AfD.

00:00:12: Worüber wir wenn ich rede, dass zum Beispiel für um zwanzig Millionen Deutschland sich ernehmlich engagieren und sich einbringen und diese Demokratie zusammenhalten?

00:00:19: Es gibt eine Antwort, die immer gilt und die auch meine Schülerinnen selber am Ende ganz oft sagen – und zwar Bildung und Aufklärung.

00:00:27: Wir brauchen einfach viel mehr Kommunikation.

00:00:30: Es gibt auch mal die Frage, sind wir eine polarisierte Gesellschaft?

00:00:32: Wie kommt es da hin und wie können wir das machen?

00:00:34: Ja aber weil wir auch Angebote geben müssen und das tun wir halt nicht!

00:00:37: Ich

00:00:37: glaube die frage, die wir stellen müssen insgesamt in Europa, wie eng wollen wir zusammenarbeiten?

00:00:41: ich wünsche mir dass sich die Staats- und Regierungschefinnen zusammensetzen zusammen einschließen und erst dann rauskommen welches europa sie wirklich haben wollen.

00:00:49: Und ich würde am liebsten damit Katja das Buch nehmen und bis zum Jahr die Tour machen.

00:00:56: Lass uns bitte über Europa reden, lass uns Bürgerinnen Dialoge haben und lass uns dann sagen wir streiten für unser Europa.

00:01:01: Wir müssen einfach uns fragen was ist unser Europa-Wert?

00:01:12: Europa

00:01:12: steckt gleichzeitig in der Krise und im Dauerexperiment zu bürokratisch zu weit weg zu langsam so klingt

00:01:20: oft

00:01:21: die Kritik.

00:01:21: und trotzdem noch nie konnten Menschen in Europa

00:01:25: So

00:01:25: freireisen studieren, arbeiten und miteinander leben wie heute.

00:01:30: Aber warum spüren das so viele kaum noch?

00:01:34: Darüber spreche ich heute mit Katja Sinko und Peter Jellinek!

00:01:37: Die beiden haben ein

00:01:38: Buch geschrieben

00:01:39: mit einem Titel der Fast Wie eine Kampfansage klingt – Das Beste Europa aller Zeiten.

00:01:44: also.

00:01:45: Wie verteidigt man Europa gegen Populismus, Müdigkeit und Gleichgültigkeit?

00:01:51: Wie bringt man den

00:01:52: alten

00:01:53: Tanker EU wieder auf Kurs.

00:01:55: Wie seine Mannschaft in die Wanden und den Maschinenraum unter Dampf!

00:02:00: Und als wäre das noch nicht genug geht es auch heute wieder um unseren Fontane Fragebogen denn wir wollen ja nicht nur die Projekte sondern auch die Menschen dahinter kennenlernen.

00:02:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Brandenburg Talks EU-Krasseuropäisch dem

00:02:16: Podcast

00:02:17: des Europacentrums Potsdam.

00:02:19: Mein Name ist Stefanie Schuster, ich freue mich, dass Sie eingeschaltet haben.

00:02:22: und

00:02:22: guten

00:02:23: Tag Peter!

00:02:28: Ich bin bei euch zu Gast im Studio.

00:02:30: das ist alles Ziemlich groß, sehr schön handgemacht und hat so ein Werk statt Wipe.

00:02:37: Seit wann seid ihr hier in Berlin im zweiten Hinterhof rechts halb oben um Europa zu retten?

00:02:45: Im Grunde sind wir jetzt rein hier in dem physischen Ort wo wir gerade sind.

00:02:49: Gerade mal ein halbes Jahr davor gab es uns zwar auch.

00:02:53: was heißt uns also?

00:02:54: in dem Fall ist es ja der Gutforst.

00:02:55: das sind wir seit zwei Jahren da offiziell Und Katja und ich, also auch mit Blick auf das Buch.

00:03:02: Das ist schon viel länger.

00:03:03: Was erste Mal habe ich, glaube ich, Katja, ja, in den letzten Jahren richtig gut kennengelernt... ...und ab dann viel umgesetzt.

00:03:09: Zu der Geschichte mit Katja kommen wir gleich noch mal.

00:03:11: aber erzähl doch mal!

00:03:13: Du bist ja eigentlich politischer Campaigner?

00:03:17: Ja, beierst ist es nicht in Anführungsstrichen wenn man im politischen Raum arbeitet.

00:03:20: Wir haben alle irgendwo unsere Ideen, unsere Vision, sie auch das Buch, wir haben ja auch Ideen dafür.

00:03:25: vielleicht Ich glaube, wenn man das übersetzen wollen würde ist es die Leidenschaft zu überlegen.

00:03:31: Wie können wir bestimmte aktuelle Krisen nachhaltig lösen?

00:03:35: Also bei mir ist es im Schwerpunkt vor allem Klima und Biodiversität.

00:03:38: Das hat auch mit meinem Studium zu tun oder generell mit meinem Interesse aber das tangiert natürlich ganz viele Dinge wie wir leben wollen in Europa aber auch generell weltweit wie wir mit Ressourcen umgehen wie wir versuchen den Alltag zu gestalten.

00:03:51: Politik der Raum, wo ich sage.

00:03:53: Da können wir uns engagieren und da sehe ich auch gerade schon Katja Kommen

00:03:56: Das ist prima!

00:03:57: Zu Katja kommen wir nämlich als nächstes.

00:03:59: aber erzählen mir doch mal erst du bist ja nicht Politologe Du hast ja Forstwirtschaften studiert oder?

00:04:06: Ja sowas in der Art.

00:04:07: also es heißt um genau zu sein internationale Forst- und Ökosystemwissenschaften.

00:04:11: das habe ich in Eberswalde in Brandenburg studiert

00:04:13: an der HNEi

00:04:14: Genau in der Hochschlöfe nachhaltige Entwicklung.

00:04:16: sehr empfehlenswert sehr schöner Campus, also ich war im Waldcampus.

00:04:20: Der heißt wirklich auch so es gibt Stadt- und Waldkampus.

00:04:22: Das Studium selber ist insofern einzigartig weil tatsächlich... ...es ist im Grunde eine Art Forstwirtschaft.

00:04:28: auf der einen Seite auf Englisch das heißt international gedacht man schaut sich nicht nur an wir sind die heimischen Wälder hier sondern wie ist das international zu betrachten?

00:04:35: Weil Natur kennt keine Grenzen Fünfzig Kilometer von Berlin aus gesehen, denn wir in Polen andere Gesetzgebungen, andere Ebenen.

00:04:41: Aber auch Wald-Ökosysteme und Wälder – da können wir ganz viel von leeren, das ist ein unglaubliches Ökossystem.

00:04:46: Und die Idee dahinter war zu sagen hey ich habe damals schon beim WWF gearbeitet wie funktioniert dieser Wald eigentlich?

00:04:52: Das war für mich die Motivation zu sagen ich gehe nach Brandenburg und studiere dort.

00:04:57: Sollten wir in Europa ein bisschen mehr

00:05:02: Generell, wenn man sich Europa immer ganz einfach vorstellen würde.

00:05:05: Also ohne dass wir jedes Mal eingreifen würden wäre Europa fast komplett mit Wald bedeckt und es wäre größtenteils die Buche, die dominieren würde also die Bucher als Baumart.

00:05:15: Wir haben an den letzten Buchen Urwäldern gearbeitet.

00:05:19: vereinzelt in Europa einzelne Orte.

00:05:21: Und jetzt auf die Frage zu gucken, müssten wir eigentlich mehr Wald sein oder müssten ja in Europa und mal genau damit befassen?

00:05:28: Das tun Menschen und sie versuchen gerade so die letzten Teile, die wir noch haben nicht ganz unberührt aber nah dran kommen zu schützen und zu überlegen wie können wir eigentlich wieder zu bestimmten Systemen kommen wo wir nicht ... Wir gingen in Wald sondern wir mit im Wald und wie wir das nachhaltig nutzen können Ob wir mehr Wald wagen sollten da würde ich definitiv sagen, definitiv Kann nicht schaden.

00:05:49: und wer mal Waldbaden gemacht hat wird ja auch ein Buch beschrieben, der weiß wie toll das ist.

00:05:53: Wo sind denn die letzten originalen Buchen-Uhrwälder in Europa?

00:05:59: Es gibt so gesehen keine Urwälden mehr weil wir natürlich überall immer unsere Finger im Spiel hatten.

00:06:03: Kulturlandschaften.

00:06:04: Aber es gibt über Jahrhunderte weniger berührte Ebenen.

00:06:07: Und einen Bereich da war ich auch mal sehr gerne in Rumänien dort in den Kapaten Unfassbar schön, habe ich in meinem Leben so noch nie gesehen.

00:06:16: Aber wir haben es auch in Deutschland im Heinig-Nationalpark, der Relativzentral gelegen.

00:06:21: Der wurde auch historisch gesehen spannend durch die Trennung in Deutschland jahrzehntelang nicht berührt und jetzt ist es tatsächlich ein Wald wo man sagen kann er kommt an einen Zustand wo man merkt wenn wir Natur sein lassen brauchen wir gar nicht in anfänglich so viel zu tun sind.

00:06:37: Natur reguliert sich oft selber und das ist so ein Teil.

00:06:40: Der

00:06:40: End steht natürlich entlang der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westen, und es ist das sogenannte grüne Band auch ein Europa-Projekt wenn ich mich richtig erinnere!

00:06:49: Und zack sind wir bei Katja Senko denn die sitzt nicht nur hier in Berlin neben mir sondern hat auch in der Viadrina Politologie studiert.

00:07:02: Guten Tag Katja.

00:07:03: wie schön dass du da bist.

00:07:04: Hallo, Stefanie.

00:07:05: Schön hier zu sein!

00:07:06: Ja ich habe da European Studies studiert.

00:07:08: Zuerst hab' ich's in Magdeburg gemacht also auch im Osten Deutschlands und dann bin ich kurz darauf an die Europa-Universität Wehrdrina und hab' zum ersten Mal all das verstanden was man teilweise in den Büchern so immer gelesen hat und da wurde es dann halt greifbar.

00:07:23: In der Grenzstadt Frankfurt oder Slowitze war's ja schon ein sehr besonderes Studienortis.

00:07:27: Was

00:07:27: wurde denn greif bar?

00:07:28: Also wir sind gar nicht weit weg von dem Fontanefraggebogen den ich euch eben auch schon ungedroht habe.

00:07:34: War das schon deine erste Grenzerfahrung, Katja?

00:07:37: Ich habe auch einige Grenzerfahrungen sicherlich gemacht, je nachdem wie man es auslegen möchte.

00:07:42: Aber das war schon die greifbarste Grenzerfahrung insofern dass man wirklich ja nur über die Brücke gehen muss und schon ist man in Polen ohne irgendwelche Schlagbäume.

00:07:50: Das hab ich so vor einfach nicht erleben können.

00:07:52: Man sieht jetzt ja auch mit Blick auf die temporär seit Jahren eingeführten Grenzkontrollen, dass das für viele Menschen gerade dort auch zum Problem wird wenn man nicht einfach mehr ohne großen Zeitaufwand die Grenze überqueren kann.

00:08:06: Du hast also Politik studiert oder Politologie an der Viadrina und hast das Studium unterbrochen, um erst mal schnell Aktivistin zu werden.

00:08:17: Mal schnell Europa retten!

00:08:18: Zwei-tausendsechzehn war – das habe ich gelesen, dass steht in der Ankündigung im Waschzettel des Buches «Das Beste Europa aller Zeiten».

00:08:26: Warum erschienen dir zwei Tausend Sechzehnt dafür als das Jahr, wo es jetzt endlich mal losgehen muss?

00:08:32: Das

00:08:32: erschien mir gar nicht so, das war so krass offensichtlich.

00:08:35: Ich hatte glaube ich anderthalb Semester studiert und war eigentlich soweit durch.

00:08:38: Hätte nur noch die Maßarbeit schreiben müssen... Und dann gab es diesen XXIII.

00:08:42: Juni, den sich sehr viele Menschen erinnern.

00:08:44: Vielleicht nicht an das Datum aber an das Gefühl wie es war am nächsten Morgen aufzuwachen.

00:08:48: Denn da fand das Brexit Referendum statt!

00:08:51: Es hat mich so schockiert und erschüttert dass ich gemerkt habe ich kann jetzt nicht so weitermachen wie bisher.

00:08:56: Da ist was wirklich in Gefahr.

00:08:57: wir müssen auch als gerade junge Generationen dem Ganzen was entgegensetzen.

00:09:02: Das war auch zwei Sechzehn das politisch beschissenste Jahr, das sag ich selten aber in diesem Fall stimmt es leider sehr für viele.

00:09:08: glaube ich dass ja und dass man dich immer erinnert kurz daraufhin wurde Donald Trump zum US-Omerkanischen Präsidenten gewählt.

00:09:14: Es gab einen krassen Rechtsrück in Deutschland aber auch in vielen anderen europäischen Ländern und da war klar Ich kann jetzt nicht einfach studieren weil das was ich studiere European Studies Das wollte ich dann ja irgendwie auch leben und verteidigen.

00:09:25: Und nicht nur einfach weiterhin in den Büchern sein, das war sowieso nie so ganz mein Ding.

00:09:30: Ich war schon immer eher die Praktikerin.

00:09:31: deswegen bin ich sicherlich auch an der politischen Bildung gelandet weil man da sehr praktisch mit Menschen vor allem jungen Menschen arbeitet.

00:09:37: Genau!

00:09:38: Da war es offensichtlich dass ich jetzt das Studium pausieren muss denn hier ging's für mich im Moment um viele andere junge Menschen um alles.

00:09:44: Es war ein Drama, eigentlich als hätte man einem Tisch mit vier Beinen eines genommen.

00:09:51: Alles geriet ins Rutschen und ins Kippen.

00:09:54: Du hast also vor diesen zehn Jahren der European Moment mitgegründet.

00:10:01: Genau, wir haben uns zusammengetan mit ganz vielen anderen Leuten, denn ich habe beobachtet... Ich war schon lange bei den jungen europäischen Voterlistinnen aktiv.

00:10:07: Die haben mich sozusagen politisch sozialisiert.

00:10:10: Da habe ich gemerkt, wie cool es sein kann in einem Jugendverband überparteilich ist sich einzubringen.

00:10:14: Da ging es doch viel im Programmatik um klare Forderungen aber das war mir in dem Moment sozusagen zu wenig bzw.

00:10:20: hat das Gefühl wir müssten doch jetzt alle mal zusammenbringen.

00:10:23: Das was die Rechten sehr gut können weil sie ja ein klares Feindbild haben habe ich gedacht dass müssen wir viel besser können.

00:10:28: denn die europäische Idee Die lebt ja von der Vielfalt und bis dato war es aber häufig so, dass alle ihr eigenes Übchen gekocht haben.

00:10:34: Da haben wir gesagt, wir bringen die zusammen!

00:10:36: Denn wir können ja stärker sein wenn wir uns zusammentun, denn wir sind ja die Mehrheit.

00:10:40: Es gibt auch jetzt noch mehr Menschen, die proeuropäisch eingestellt sind.

00:10:44: als Anti-Europäerin.

00:10:45: Das wird zwar oft medial gar nicht so kommt das nichts darüber.

00:10:48: Aber da war dann klar Wir machen das sichtbar, wir gehen auf die Straßen.

00:10:51: Wir haben den March for Europe organisiert Wir haben eine Petition an den Bundestag gerichtet Wir haben immer wieder dazu aufgerufen zusammenzuarbeiten und das ist ja sogar so weit gemündet, dass es bei der bis dato größten Europademo für alle über vierhundert verschiedene Initiativen, Organisationen, Gewerkschaften, migrantische Verbände, religiöse Verbände.

00:11:14: Alle Umweltverbände, Klima... Also alles zusammen!

00:11:17: Auf einmal auf die Straße ginge, gab es das Datum nicht.

00:11:19: Bis dato war uns immer so kleinere Europas, da haben wir mit angefangen auch Pazofiropa das Parallel gemacht.

00:11:24: Das war super.

00:11:25: aber wir brauchen ja den Großteil der Gesellschaft ein bisschen raus aus dieser klassischen nur Europa-Initiativen und dann Europa steckt er überall drin!

00:11:34: Und da war zum ersten Mal so ein Momentum erreicht wo das auch vielen bewusst wurde.

00:11:38: Und dann gab es die Europawahl mit einer Wahlbeteiligung, die über zehn Prozent Punkte zugenommen hatte.

00:11:43: Das war ein krasser Erfolg und da gab's aber ja auch die Down-Zeit, dass Ursula von der Leyen auf einmal die Kandidatin war.

00:11:50: Die Präsidentin wurde nicht der eigentliche Spitzenkandidat.

00:11:53: Manfred Webermann von dem Haltenwasser möchte heutzutage.

00:11:56: Aber da waren viele aus so einem... Hey!

00:11:58: Wir haben noch jetzt gerade für diese europäische Tissue stark gekämpft uns eingesetzt und jetzt nehmt ihr eine ganz andere Person.

00:12:04: das war eine große Frustration für viele in der sogenannten Europa.

00:12:08: Dann kam Corona und dann ging alles erst mal natürlich gar nicht.

00:12:11: Und das hat auch dem Engagement viel genommen, denn da gab es wirklich so zweierlang einen übelsten Hype, wo alle mitkommen in Europa.

00:12:18: Das wollen wir und der Brexit hatte auch eine große Rolle gespielt.

00:12:20: Die hat natürlich dazu geführt dass die Europäer noch wieder zusammengekommen sind und gemerkt haben was verbindet uns eigentlich und wollen wir weiterhin dass sowas passiert als Länder austreten?

00:12:29: Da gab's ja ne ganz klare Absage für

00:12:30: Bist du eigentlich jemals dahinter gekommen Peter Wie das war, warum Manfred Weber von hinten herum kalt entmachtet wurde?

00:12:41: Das ist so typisch europäischer.

00:12:42: Auf einmal ist etwas da und das war auch der enttäuschende Moment.

00:12:44: Warum isst sie auf einmal da?

00:12:46: Es kann man ja auch keinem verkaufen.

00:12:47: also wenn ich leidenschaftlich sage über monat hinweg hier ist jetzt ein Wahlkampf.

00:12:51: wir haben eine spitzen Kandidatur Franz Timmermanns was zum Beispiel für die Sozialdemokraten.

00:12:56: Man wird Weber eben für die Konzervativen Und so weiter.

00:12:58: und auf einmal ist da eine ganz andere Person, die gar keine Rolle spielte.

00:13:01: Die man im deutschen Kontext kannte vielleicht auch noch in Österreich vielleicht weil sie immer Verteidigungsministerin davor war in Deutschland.

00:13:08: das ist schon sehr seltsam.

00:13:09: Das ist so ein typische fail wo ich sagen würde Europa das geht besser.

00:13:13: Warum war das so?

00:13:15: Ich will es nicht zu weit ausholen aber es ist wie immer Europas deswegen kompliziert Weil die Nationalstaaten ihre Interessen haben und Frankreich wollte nicht Manfred Weber.

00:13:23: Und dann geht man weiter und überlegt sich, warum ist das so.

00:13:26: Was wollen sie denn?

00:13:26: Wie kann man es haben?

00:13:27: Und man muss dazu sagen dass Angela Merkel auch nicht unbedingt ein großer Fan von Manfred Weber war.

00:13:32: Das heißt die Interessen kommen schon nah zueinander und dann hat man überlegt okay was bekommen die Franzosen?

00:13:36: Was bekommen die Deutschen?

00:13:37: also hat man gesagt okay ihr bekommt die EZB als ihr auf Precher Zentralbank und wir bekommen dafür die Kandidaten die wir haben wollen.

00:13:44: können wir uns darauf einigen?

00:13:46: auf Ursula von der Leyen?

00:13:48: und auf einmal ist im Raum Und das war dann okay, und so werden die jetzt gemacht.

00:13:52: Das klingt sehr negativ gerade.

00:13:54: aber ich will auch nichts beschönigen.

00:13:56: Es ist etwas wo man schon sagen kann aus einer demokratischen Perspektive Ist das sehr enttäuschend.

00:14:03: Die Sache doch ein bisschen beschönigen, nämlich das ist ja das erste Mal dass wir so viele Frauen in so vielen herausragenden Positionen haben.

00:14:14: Das ist jetzt nicht wirklich demokratiefordernend wenn man jemand nimmt und es hat so viel Vertrauen gekostet.

00:14:19: ich bin großer Verhentfrau eine Führungsposition zu haben und das ist beeindruckend.

00:14:22: Ich nehme mich total mit auch Kajakalas als Außenbeauftragte.

00:14:26: die Vertretungen da komme ich zu den Deutschland hat ne Frau an der Spritze mit Barbara Gessler das Verbindungsbüro vom Europäischen Parlament.

00:14:33: Also es ist super, aber das kann kein Grund sein zu sagen wir machen jetzt mal so einen kleinen demokratischen U-Turn.

00:14:39: Zack

00:14:39: sind wir jetzt nämlich beim Buch!

00:14:41: Das geht ja hier so schnell.

00:14:43: Das beste Europa aller Zeiten will nämlich diesen demokratischen u-turn einleiten mindestens.

00:14:52: Stell ich mal die schöne alte Frage.

00:14:55: Wer hat sich das ausgedacht?

00:14:57: Bücher retten nicht die Welt.

00:14:58: Das war nicht der Anspruch mit dem Buch.

00:15:00: Wir haben uns vor langer Zeit zusammen getan Und auch jetzt das Buch nur noch mal tatsächlich zu Ende geschrieben, weil wir es kühl hatten.

00:15:06: Es braucht Ideen für uns Menschen die für uns im Alltag einen Unterschied machen und das Buch ist nur so ein Mittel zum Zweck damit überhaupt über diese Ideen diskutiert wird.

00:15:15: also das nochmal ganz wichtig vorweg ich hätte nie mir vorstellen können dass ich mal ein Buch schreibe Peter weiß nicht du vielleicht schon Ich aber nicht Aber das war der Auftakt für ganz viel mehr.

00:15:25: dann bis zwanzigneunzwanzig sind noch drei Jahre da gibt's eine Bundestagswahl Es gibt eine Europawahl.

00:15:30: Und jetzt ist der Moment, wo wir anfangen müssen was zu reißen.

00:15:32: wenn wir jetzt nicht mit guten Ideen kommen wie wir bis dato auch entsprechend in die Mehrheit tragen und auch einfordern in die Parteien bringen dann haben wir glaube ich ein großes Problem und deswegen haben uns jetzt entschlossen dieses Buch zu schreiben.

00:15:43: Die Idee ursprünglich war Corona Zeiten entstanden.

00:15:47: Peter war damals im Brüssel im europäischen Parlament.

00:15:50: Ich war in Berlin und haben uns bei Zoom getroffen mal überlegt Was könnten dann so ein paar unerhört Ideen sein?

00:15:55: Wir haben eine Flasche weingedruckt, wir haben bisschen rumgesponnen.

00:15:58: Es klingt irgendwie ganz lustig und war auch tatsächlich ganz schön.

00:16:01: Und das Besondere aber ist die Ideen, die wir damals uns überlegt haben sind größtenteils aufs Sohnungsbuch gekommen.

00:16:07: Weil wir haben nicht diese klassischen Ideen dies aus der föderalistischen Europababe gibt, Initiativrecht fürs europäische Parlament, Transnationalisten, Direktwahl der Kommissionspräsidenten

00:16:17: etc.,

00:16:17: all das finden wir super!

00:16:19: Aber wir wollten einen Buch schreiben was nicht für die Europa Politikbubble ist, sondern für uns Menschen mal wieder uns auch in den Mittelpunkt stehen überlegen.

00:16:27: Was würde das denn bedeuten?

00:16:28: Was wäre denn... wie könnte denn das beste Europa aller Zeiten für uns aussehen?

00:16:32: Was braucht es denn dafür so dass wir im Alltag dann merken, Europa verwaltet sich nur, sondern ist gestaltet.

00:16:38: und das haben wir mit dem Buch versucht.

00:16:40: und ich würde behaupten, das sind Ideen die sehr nah an uns allen dran sind und weiter gedacht wenn die alle umgesetzt würden.

00:16:46: deswegen auch dieser superlative Titel Das Beste Europale Zeiten hätten wir!

00:16:51: wenn wir das so machen würden.

00:16:52: Und der Schöne ist, die Ideen sind nicht einfach nur so Ideen, die wir uns ausgedacht haben sondern bis auf eine gibt es alle schon!

00:17:00: Nur nicht in Deutschland und nicht für alle Europäerinnen und Europäern aber in vielen Ländern an denen wir uns sozusagen ein gutes Beispiel genommen haben und haben das ganze mal europäisch gedacht.

00:17:08: Du blätterst jetzt vielleicht einmal deine Lieblingsidee auf und ich frage schon mal Peter was ist denn deine Lieblingsidee für das beste Europa aller Zeiten?

00:17:18: Das ist digitale Postfach, weil wir vielleicht kann das ja auch jede Person, die jetzt gerade auch zuhört verstehen.

00:17:24: Wenn man sich fragt warum sind Behördengänge so kompliziert?

00:17:28: Zumindest hier in Deutschland aber auch natürlich wenn man dann umzieht nicht nur innerhalb von Deutschland und einer Stadt zur anderen dann auch mal vielleicht ins europäische Ausland.

00:17:36: Alles klar, wir erzählen die Geschichte jetzt mal von vorne.

00:17:39: Du hast was falsch gemacht und solltest löhnen weil du erwischt worden bist und es war ein amtlicher Brief unterwegs der dich aber nicht erreicht hat denn du bist umgezogen.

00:17:48: Und dann?

00:17:49: Dieser Brief hätte mich nie erreicht.

00:17:51: mitbekommen hat, dass ich ihn nach Brüssel gezogen bin.

00:17:53: Also das war kurz vor meiner Zeit im EU-Parlament und nur durch eine Bekannte die dort noch wohnte ist es aufgefallen, dass dieser Brief kam.

00:18:02: Obwohl ich mich offiziell umgemeldet habe, das heißt offiziell auch in Brüssel gemeldet bin hatte ein Vertrag und alles und so weiter haben sie das nicht verstanden.

00:18:08: Das haben Sie übrigens auch lange Zeit danach nicht verstanden, dass sich gar nicht mehr da in der Triste wohnen obwohl ich mich abgemeldete.

00:18:14: Dass es einen Abend in Deutschland hat mit dem anderen Abend nicht gesprochen.

00:18:17: Das löst Stress aus weil sie sich fragen, wo ist denn jetzt dieser Peter Helinek?

00:18:24: Es ist vor allem auch ein irre langer Verwaltungsaufwand und einen Akt der mit vielen offiziell zustellbaren Briefen einhergeht.

00:18:35: Und deshalb auch viel...

00:18:37: Geld

00:18:37: kostet.

00:18:38: Nicht nur des Portos, sondern weil da immer jemand dran sitzt der das neue Bedenken neu ausdrucken, neu eintüten und neu auf den Weg bringen muss.

00:18:47: Wie wurde ein digitales Postfach von dem du gesprochen hast dieses Problem

00:18:52: lösen?

00:18:53: Und wer

00:18:53: hat schon sowas?

00:18:54: Estland?

00:18:55: Davon können wir sehr viel lernen.

00:18:56: Drei Dinge haben die nicht digitalisiert, ich habe gerade zwei im Kopf.

00:18:59: das ist wenn man heiraten will und sich scheiden lassen will.

00:19:02: und der dritte ist glaube ich beim Notar, wenn man eine Immobilie erkauft aber alles andere kann man digital lösen.

00:19:08: Ich muss nicht nur einen Antrag auswählen für das Kindergeld Und die Idee dahinter ist es geht darum dass es eine Dienstleistung ist im Sinne von Wir versuchen erstmal zu helfen.

00:19:15: Es geht nicht nur um Straftate.

00:19:16: Es geht darum du bist automatisch in der Versicherung Hier ist dein Versicherungsbescheid.

00:19:20: Dieses e-Postfach zeigt mir auf dass du da bist, wir sehen was du brauchst und gleichzeitig mach dir bitte keinen Stress darum.

00:19:26: Wir können das alles lösen.

00:19:28: anstatt jedes mal den Eindruck zu haben ich bin zu spät habe ich einen Brief zertig abgeschickt.

00:19:32: kam er denn wirklich an?

00:19:34: Was ist wenn er nicht irgendwie ankam?

00:19:35: Was mache ich dann?

00:19:36: Bekomme ich auch nicht Bescheid!

00:19:38: Das lösen die Ästen unglaublich gut, unglaublich sinnvoll Und würde unser Leben erstmal massiv erleichtern Wenn wir das europäisch lösen.

00:19:45: natürlich gibt es da Hürden aber das hatte Katja gerade auch schon gesagt wenn diese Hürde insofern überwunden werden das Finanzamt kann nicht einfach ein Steuerbescheid gerade von A nach B schicken.

00:19:54: Aber wenn wir diese Dinge lösen, wenn wir über die einfachen Sachen sprechen, die das Leben besser machen würden, würde viele sagen ja lass uns das tun!

00:20:01: Das Disruptiv an der ganzen Idee ist im Grunde da müssen wir uns europäisch endlich mal neu finden und wir müssten mal über alte Hürden hinweg gehen.

00:20:08: Hürde wo jeder Nationalstaat sagt ne ne, dass es jetzt unsere...das geht viel zu tief rein, das ist unser Zaun.

00:20:13: aber es würde das Leben hundertprozentig vor allen Dingen einfacher machen und Europa ist dadurch eben keine Hürde.

00:20:19: Ich habe keine Angst, von A nach B zu gehen.

00:20:21: im Sinne von ja spreche ich den die Sprache.

00:20:24: wie machen das?

00:20:25: Die Behörden usw.

00:20:25: Sondern es wird für uns in Anführungsstrichen erledigt ist ein Service und dafür bezahle ich auch gerne muss ich auch dazu sagen meine Steuern.

00:20:32: Du hast mir da einen hübschen Becher Wein serviert.

00:20:35: lass mal schauen ob der mit Wasser auch noch schmeckt.

00:20:37: Das möchte ich jetzt hineingießen Peter!

00:20:40: Ist es nicht so wenn wir diese ganzen Daten

00:20:43: auf

00:20:45: eine sehr gut geschützte Cloud hochladen, dass wir nicht tatsächlich auch mal in die Lage kommen den Menschen gläserner zu machen als die Datenschutzgrundverordnungsbeauftragten.

00:21:01: Das mögen.

00:21:02: Kolidiert das nicht?

00:21:04: Das Schöne in Europa ist ja die Vielfalt an Ideen und vielfalt umsetzungen.

00:21:07: Die Ästen machen das, in den Niederlanden ist es aber auch sehr einfach zu machen.

00:21:11: In Dänemark ist es ebenfalls so.

00:21:13: Es gibt verschiedene Mechanismen.

00:21:14: Und die Idee ist jetzt gar nicht mehr machen das wie die Ästen auf.

00:21:17: Dass wir unter Appell.

00:21:18: lassen uns bitte die besten Ideen überlegen damit wir eben nicht der Gläser ne Bürger-Bürgerin werden sondern dass wir sagen was ist das praktikabeste was wir brauchen?

00:21:26: also wie können wir den Fortschritt ermöglichen?

00:21:28: ohne dass ich den Einunghab übermorgen steht die Polizei auf dem Tisch weil sie irgendwas gelesen haben was sie nicht lesen sollen.

00:21:33: Und da muss man nochmal zu sagen, wir haben die besten Standards weltweit für den Datenschutz.

00:21:38: Das ist ja das was auch uns gerade die Handelskonflikte und so weiter einbringt.

00:21:42: Also Trump erpresst uns deswegen mit seinen fossilen Energien weil er sagt eure EU gesetzte digitalen Ebenen ob jetzt der Digital Service Act oder andere.

00:21:51: Das sind diejenigen die uns grade sehr aufstoßen weil die Tech Firmen wollen das nicht!

00:21:55: Das heißt wir haben diese Standards und sie sind sehr gut und bitte lasst uns die auch weiter entwickeln.

00:22:00: Aber weil sie ja da sind und weil wir so eine Vielfalt an Ideen haben, lassen uns bitte nicht sagen, wir setzen gar nichts davon um.

00:22:06: Weil wir Angst haben Gläsern der Bürger zu werden, sondern dass uns die Standards, die wir haben nehmen weiterentwickeln und dann gleichzeitig das Beste und das Praktikkapsel für uns auch technologisch so umzusetzen was es eben in den USA oder sonst wo nicht gibt.

00:22:19: Und dann können wir sagen Wir haben dieses E-Postfach so sicher für uns gestaltet.

00:22:23: Das ist eben nicht dazu viel, dass wir Angst hatten.

00:22:26: Aber um noch mal auf die Frage zurückzukommen, was eigentlich die beste Idee ist.

00:22:29: Ich würde nämlich sagen, die europäische Auszeit wäre mein Favorit

00:22:32: momentan.".

00:22:32: Okay jetzt hast du deine Erdbeeren verdient?

00:22:35: Ich gehe so lange zu Katja!

00:22:37: Denn Katja hat schon lange ihr Buch aufgeschlagen.

00:22:40: ein blauer Pfeil.

00:22:41: das sieht sehr witzig aus.

00:22:43: Ein Blauer Pheil zeigt auf eine Illustrationsseite mit weiteren blauen Pfeilen.

00:22:48: Es geht um sehr viele Wegweiser und es geht um Katjas Lieblingsstelle.

00:22:52: im Buch

00:22:53: Ist mein Lieblingssteller meine Lieblinsidee und man sieht direkt auf der linken Seite, wir haben für jedes Recht das Recht auf Auszeit was wir uns in diesem Fall geben eine Illustration.

00:23:02: Und man sieht einen Wegweiser den ganz viele verschiedene Richtungen zeigt.

00:23:06: da steht nichts drin.

00:23:07: aber das ist natürlich symbolisch für die Idee.

00:23:09: und zwar es gibt wenn ich auch Veranstaltungen öfter das Glück habe zu moderieren fragte eigentlich immer als opener also warm werdenden Moment wer war dann mal länger als zwei Monate im Ausland?

00:23:23: Und das ist ganz spannend, weil dann gehen die Arme hoch.

00:23:26: Ich hab da immer gedacht, da gibt's doch irgendwie einen Zusammenhang mit Menschen, die eine pro-europäische Einstellung haben und die waren mal im Ausland!

00:23:34: Was kann denn da der Hintergrund sein?

00:23:35: Naja es ist natürlich relativ simpel gedacht, wer selber mal woanders fremd war und selber in ne andere Kultur eingetaute ist.

00:23:42: Die wird in der Regel offener, empathischer und inklusiver.

00:23:47: Das ist natürlich ganz entscheidend wenn wir überlegen Das, was uns in Europa ausmacht.

00:23:51: Die Erfahrung ist dieses Neue auch zu erleben dass das ganz schön ist.

00:23:55: aber es ist ja eine Sache die steht gar nicht allen offen.

00:23:57: und Erasmus kennen bestimmt einige.

00:23:59: auch da frag ich regelmäßig werde mal Erasmuss gemacht wenige.

00:24:03: wer?

00:24:03: junge Menschen natürlich viel mehr als ältere Menschen.

00:24:05: dann frage ich wer kennt an jemanden der die Erasmuß gemacht hat?

00:24:09: Da gibt's ein paar Arme auf jeden Fall.

00:24:11: Aber was wir auch vergessen, ist es gar nicht Realität für die meisten.

00:24:13: Das Errassungsfonds kann man sich auch umhören leisten können.

00:24:15: das ist ein Programm das gibt seit siebenundachtzig.

00:24:18: Das ist ein großartiges Programm.

00:24:19: Sechzehn Millionen Menschen haben das bisher machen können.

00:24:21: Das ist super aber wir sind ja auch mal vierhundertfünfzig Millionen.

00:24:24: sind wir jetzt fünfhundert Millionen?

00:24:26: mit den Britinnen waren wir Mal.

00:24:27: das heißt also Es hat nur einen Bruchteil gemacht.

00:24:29: diese Aushandserfahrung häufig.

00:24:31: bisher war es nur für Studierende mittlerweile können das rauszubilden aber dass ist trotzdem immer noch sehr abhängig vom Geldbeutel.

00:24:37: Kann ich denn auch darüber hinaus mir das leisten?

00:24:39: und was wir sagen is Es braucht der Erasmus für alle.

00:24:43: Nicht nur für Studierende und Jungen, sondern auch für jede und jeden.

00:24:45: Einmal im Leben bekommt man ein Recht auf ein europäisches Jahr.

00:24:49: Das kann ich nehmen, wann ich möchte!

00:24:51: Und das haben uns nicht ausgedacht... Also wir haben das aus Österreich das Bildungskarenzmodell weiterentwickelt.

00:24:57: Die haben das nämlich schon länger gehabt.

00:24:59: Da konnten Arbeitnehmerinnen zwei Monate bis ein Jahr lang sich weiterbilden, hatten eine Jobbarantie, konnten ihn behalten und haben vom Arbeitsmarktservice in Österreich einen entsprechenden Gehalt bekommen.

00:25:10: ist die Idee dahinter.

00:25:11: Wir sagen super, dass man es österreichisch so machen konnte aber wir wollen das nicht nur zu Hause macht sondern ins Ausland geht und gucken sich die Zahlen an.

00:25:19: Das ist wirklich erschreckend.

00:25:20: ich habe auch noch mal die Seite aufgeschlagen fast vierzig Prozent der EU-Bürgerinnen sind noch nie in einem anderen Staat der EU aus dem eigenen gewesen Und da gibt's ein großer Diskrepant zwischen Nord und Südosteuropa.

00:25:30: Aber selbst in Ländern wie Italien Polen oder auch Spanien hat mehr als die Hälfte der Landesgänze nicht verlassen.

00:25:36: Und ich bin fest, wir sind felsenfest davon überzeugt, dass Europas größte Stärke immer die Vielfalt der Ideen war, die uns ja auch so neugierig macht aufs Entdecken und zusammenbringt um was.

00:25:45: wer aber brauchen ist diese Vorteile dieses Diarytypen überwinden wie nur durch kulturellen Austausch.

00:25:51: Und wenn jetzt jede Person einmal im Leben die Gelingen hätte das zu machen, glaube ich würde das einen großen Beitrag leisten auch mit Blick auf rechte Tendenzen und all diese nationalistischen Gedanken.

00:26:00: Weil wenn ich selber mal woanders war und gemerkt habe oh die machen das so!

00:26:03: Das sind ja auf Charaktereigenschaften und gar nicht irgendwie nationale Zuschreibungen wie kennen alle diese Sachen mit der Pünktlichkeit?

00:26:11: Ich war heute leider auch zu spät also totaler Schmarrn Und ich glaube, das ist was sehr viele sich wünschen würden.

00:26:18: Wir haben rumgefragt im Freundeskreis, was würde denn die Menschen so machen wollen?

00:26:21: Das kann ja auch nach der Schule sein!

00:26:23: Es kann aber auch sein wenn ich vielleicht schon Kinder habe diesen aus dem Haus.

00:26:26: Ich kann es auch kurz zur Rente machen.

00:26:27: Das ist mir überlassen.

00:26:28: Aber in einer heutigen Zeit wo gerade auch die junge Generation in der Regel nicht ihren Job ihr Leben langmachen wird Sondern das wird extrem viel Flexibilität von uns verlangt immer in uns investieren müssen, aka weiterbilden.

00:26:41: Wie schön wäre das doch wenn man einfach auch mal woanders hingeht und auch vielleicht was ganz Fachfremdes macht?

00:26:45: Das muss gar nicht mit der Arbeit zu tun haben.

00:26:47: aber ich komme zurück habe in der Regel eine ganz neue Perspektive die wiederum total fruitful oder fruchtvoll wie man es im deutschen übersetzen würde sagen würde dass macht natürlich ganz viel mit unserer Gesellschaft was wir aber nicht machen und da kommt meine politische Bündnerin rein Wir nehmen zu wenig Geld in die Hand für Bildung.

00:27:04: Auch da haben wir einen Vergleich im Buch und es ist ein Riesenerfolg, glaube ich das jetzt in der Rasmus.

00:27:08: gerade mal fünf Milliarden Euro werden zur Verfügung gestellt.

00:27:11: Das ist viel mehr als noch vor paar Jahren, das ist super!

00:27:14: Aber wenn man vergleicht ziehen wieviel in Rüstungsausgaben investiert wird.

00:27:18: Dreieinhalb vierzig Milliarden Euro?

00:27:20: Ich sage nicht dass wir Blanke sein sollten bei der Bedrohungslage aber... Es ist ein Trauerspiel für das größte Frinsprogramm der EU und das ist Erasmus.

00:27:28: Der Menschen, die diese Erfahrung gemacht haben wollen die EU, die wollen zumindest die europäische Idee leben.

00:27:33: Sie sind auch wie ich und Peter.

00:27:34: wir haben viel Kritik auch an der EU.

00:27:36: Wir sind ja gar keine Jubel-Europäerin.

00:27:38: aber sie haben dieses Verstärknis von gemeinsam sind wir stärker in Vielfalt geeint des Motto der EU.

00:27:42: Das leben sie dann halt auch.

00:27:44: Und da sagen wir Ja.

00:27:45: das wäre natürlich eine große Antwort darauf dass allen zu ermöglichen denn das ist der Faktor gerade

00:27:50: nicht der Fall.

00:27:50: Wunderschöner Appell für Erasmus.

00:27:53: Ich verweise alle Hörerinnen und Hörern auf eine Folge in unsere ersten Staffel, da haben wir genau darüber berichtet also wie man in Erasmuss- und Erasmusplusprogramme hineinkommt.

00:28:07: Die Sache ist aber so.

00:28:08: es ist tatsächlich ein Geldproblem!

00:28:10: Wie

00:28:11: lösen das denn die Österreicher wenn ich doch als Arbeitnehmerin Ich schätze euch, ich liebe meine Arbeit.

00:28:20: Aber noch mehr lieb ich es auf Wanderschraft zu gehen!

00:28:23: Wie stelle ich das an?

00:28:25: Wie finanziert die österreichische Wirtschaft?

00:28:27: Man muss dazu sagen, dass die Bildungsherrens, wie sie genannt wurde gibt es nicht mehr.

00:28:32: Die wurde nämlich ein bisschen abzurichtgestutzt.

00:28:35: Surprise, surprise!

00:28:36: Es gibt eine FPÖ-Regierung in Österreich.

00:28:39: Die natürlich gesagt hat ne es gibt ja stängere Kriterien.

00:28:43: Das muss jetzt sehr stark an den jeweiligen Job gekoppelt sein.

00:28:46: das Budget wurde stark gekürzt und es muss vor allem Arbeitsmarktrelevante Bildung sein.

00:28:51: Das würden wir so nicht sehen wollen.

00:28:53: Wir sagen natürlich ne?

00:28:54: Es musste einfach auch die Möglichkeit der Entfaltung sein.

00:28:56: Wir wissen ja auch Anna wie entscheidend ist es einfach mal sich Zeit zu nehmen sich weiterzubilden einmal was anders auszuprobieren.

00:29:03: Wie ist es in Österreich genau gewesen?

00:29:05: Man musste so mindestens zwanzig Wochenstunden absolvieren und hat aber wie gesagt den Job die Garantie, wenn man jetzt je nachdem wie lange man raus war das weiterzumachen.

00:29:13: Und man hat dann vom Arbeitsmarktservice ein entsprechendes Gehalt bekommen.

00:29:17: als Beispiel haben wir jetzt überlegt wie könnte man es um Münzen?

00:29:20: Man kriegt vielleicht sechzig Prozent seines Durchschnittslons.

00:29:23: Das kann man auch diskutieren.

00:29:24: was wollen wir ja auch diskutiert Wie genau dass ausgestaltet sein können.

00:29:27: Aber die Idee zu sagen ich kann einfach mal einmal im Leben das machen wer das Leuten erzählen sagen sie ohja Das wär ja cool.

00:29:34: Da kommt man doch ins Träumen.

00:29:35: und wir wollen noch viel mehr die Frage stellen, was wäre wenn?

00:29:38: Weil wir wollen ja darüber reden, was wollen wir denn?

00:29:40: wir machen hier eigentlich die Regeln.

00:29:42: Systeme sind veränderbar und wieso machen wir sie nicht soviel mehr?

00:29:46: das ist für uns gut funktioniert.

00:29:47: Und da auch den Blick hinzubringen.

00:29:49: Ja, was für ein Wert eigentlich Bildung hat in Deutschland?

00:29:51: ist er wirklich ein Land dass bildungsmäßig nicht so gut dasteht.

00:29:54: Redezeit von Pisa.

00:29:56: Investitionen betrifft und da denke ich mir so, da braucht es halt unbedingt mal einen Umschwung.

00:30:01: Und das wäre es eigentlich eine Gelegenheit auch Deutschland da mal ein kleinen Astrid zu geben.

00:30:04: Wenn ich dich so rede hierher dann sehe die ganze Zeit vor mir Leute wie uns, die ohnehin eher in der kreativen Branche arbeiten, in der Kommunikation arbeiten.

00:30:15: Ich sehe aber nicht die Bäckerei Fachverkäuferin um die Ecke Drei Kinder hat, die mit ihrem Mann daran arbeitet das Haus abzubezahlen.

00:30:27: Die müssten ja dann gerechterweise da auch profitieren

00:30:31: können?

00:30:32: Wie würde man das denn da lösen?

00:30:35: Das ist ein total spannender Aspekt, den du bei der ansprichst.

00:30:38: Denn wie toll wäre es, wenn wir mehr Bäckerin hätten, die mal im Ausland waren und dort was gemacht haben!

00:30:43: Und natürlich gibt es Momente in dem Leben wo das nicht ideal passt.

00:30:46: Wenn ich gerade drei kleine Kinder zu Hause habe, ist das vielleicht nicht der richtige Moment Ab wenn wir noch ganz wieder.

00:30:52: Perspektivisch denken.

00:30:53: Das haben wir auch an einem Beispiel so ein bisschen ausformuliert, vielleicht gibt es ja auch da Systeme.

00:30:57: das geht weil wir haben ja das digitale E-Postfach was die Verwaltung erleichtert.

00:31:01: Wir haben die Citizen Card.

00:31:02: Es gibt dann noch eine Familienplattform dass man easy das Kind in der anderen Schule anmeldet.

00:31:06: und was würde das denn eigentlich bringen wenn jemand auch einen Summeiter mal für ne Weile ins Ausland geht?

00:31:11: Das kann man natürlich nicht immer alles von heute auf morgen so umsetzen aber machbar ist das auf jeden Fall.

00:31:16: Und natürlich soll das für alle sein und nicht nur für die typischen Leute die jetzt auch gerade Erasmus machen oft eine sehr elitäre Schicht, die entweder studiert oder durch Zufall irgendwie mitbekommen hat.

00:31:26: Dass es als Auszubildende die Möglichkeit gibt.

00:31:28: aber wie spannend wäre denn das?

00:31:29: Wenn ich gerade auch in handwerklichen Berufen nicht nur in Deutschland meine Ausbildung absolviere sondern jetzt einfach dazugehört und gerade wenn wir auch an die Menschen denken, die so Handwerksieberufe machen müssen sie so ein Jahr lang turen...

00:31:41: Ja genau!

00:31:41: Das ist die Walz.

00:31:42: Das war sieben Jahre lang auf hundert Kilometer nicht an seine eigene Zuhause herankommen.

00:31:51: Es

00:31:51: ist so ein schönes europäisches Beispiel wieder.

00:31:53: Wenn man sich ja auch den Gedanken damals gemacht hat, lerne von den Besten der besten!

00:31:57: Gehe den Weg, bin ich... erstens nie davon gehört habe, wenn ich schon immer den Eindruck habe, Erasmus war nur für die eine Elite.

00:32:04: Dann ist es doch die Gerechtigkeitsfrage, die wir uns in Europa stellen müssen.

00:32:07: also in wen investieren wir hier rein?

00:32:09: und wenn wir in Anführung strichen nur fünf Milliarden Euro für Erasmuss ausgeben aber ein Vielfaches im hohen dreistelligen Milliardenbetrag für Rüstungen ohne immer zu sagen ja Rüstung braucht es nicht und so Aber zu sagen in was investieren?

00:32:23: Wir in Menschen oder eben in von mir ist jetzt Panzer mich mal ganz hart sagen will dann würde ich Jetzt persönlich auch sagen das größte Friedensprojekt, was wir tun können für Europa ist der Zusammenhalt und Zusammenhalt muss uns etwas kosten.

00:32:35: Menschen die woanders hingereist sind, die gemerkt haben, die nicht nur offener sind sondern gemerkt habe hier wird was anders gemacht weil es funktioniert besser.

00:32:43: Er leichtert das Leben vor Ort, kommt zurück und sagt ich habe eine Innovation mitgebracht.

00:32:47: Das lasst uns hier bitte anwenden.

00:32:49: Ich sehe das Arbeitszeitmodell zum Beispiel die Bäckerin Die nicht unbedingt den leichtesten Job auf diesem Planeten haben, die auch mal der Nachtschicht machen müssen, die vielleicht sagen ja Nachtschichten funktioniert in unserer Gesellschaft vielleicht nicht mehr so einfach Aber ich hab das im Frankreich gesehen, die machen das tagsüber, die haben das so und so gelöst.

00:33:02: Bitte lass uns darüber reden!

00:33:04: Das ist der Ansatz von dem Ganzen Und wie gesagt geht nicht darum dass jetzt noch mehr Leute Im editieren Bereich von mir ist auch im Studiebereich Noch mehr Errassungsmachen.

00:33:12: super gerne Auch, aber es ist eine Gerechtigkeitsfrage und diese Fragen müssen wir uns stellen.

00:33:17: Da haben wir auch ein Beispiel im Buch, ne?

00:33:18: Wir erinnern uns alle an diesen Sommer ins Jahr zwanzig zweiundzwanzig wo ganz viele Menschen in Deutschland das Neueuroticket nutzen konnten.

00:33:24: Und das haben wir alle glaube ich auch gemacht.

00:33:26: Der Großteil, ich glaub was hatten wir geschaut?

00:33:27: Zweiundfünfzehn Millionen Tickets wurden damals gekauft also fast alle könnte man sagen.

00:33:33: Man hat meine Kusine die sind rostsäuglich den Hagen Sozialarbeiterinnen mir erzählt dass das für ganz viele ihrer Jugendlichen das erste Mal war, dass sie sich überhaupt möglich war außerhalb Rostock so sein.

00:33:44: Sie konnten das erste Mal nach Hamburg, nach Straße und nach Berlin fahren weil es... finanzierbar oder finanziell möglich war.

00:33:50: Wir denken also auch an eine gewisse soziale Mobilität, die damit erhängt.

00:33:54: Das ist ja eine Gerechtigkeitsfrage!

00:33:55: Kann ich auch gerade den Schwächsten der Gesellschaft ermöglichen daran teilzuhaben, an unserer Gesellschaft dabei zu sein?

00:34:01: Und auch wenn man jetzt überschaut... Ja, also dreiundsechszehn Euro das Ticket im Monat, das ist für viele viel zu teuer kann man sich gar nicht leisten.

00:34:08: und das ist ja auch die Frage, die wir uns stellen wie schaffen wir eigentlich eine Gesellschaft, die für alle funktioniert und nicht nur für einige wenige?

00:34:13: Katja

00:34:14: nun ist es ja so dass du auch in dem Buch Davon sprichst, dass Krisen Europa auch immer nach vorne gebracht haben.

00:34:23: Und wir befinden uns gerade in einer gigantischen Krisenzeit.

00:34:28: also wir erleben einen Angriff auf Europas Freiheit.

00:34:32: ihr definiert im Buch Europa nicht nur als das Europa der siebenundzwanzig sondern Ihr definiert Europa viel größer und da gehört die Ukraine dazu die natürlich gerade sich mitten in einem fürchterlichen Angriffskrieg befindet.

00:34:50: Und wenn immer ich mit meinen Gesprächspartnerinnen in dieser Reihe spreche, dann geht es auch darum, dass diese Krise eine Chance ist, sich zu besinnen und zusammenzuwachsen.

00:35:02: Ihr greift

00:35:03: aber diese Krese im Buch gar nicht auf!

00:35:07: Warum eigentlich?

00:35:09: Das hört sich an wie ein Buch der Happy People, Grundständige Bedrohung unserer Freiheit gar nicht mit einbezieht.

00:35:19: Ist das dem Corona-Entstehungsprozess geschuldet?

00:35:23: Auf geopolitische Herausforderungen haben wir nicht.

00:35:25: Die eine Antwort und es gibt auch sehr viele Antworten, aber das war nicht der Fokus in dem Buch.

00:35:29: Und da gibt's ja schon ganz viele Menschen die sich damit befassen.

00:35:32: Wir wollten natürlich ein Buch schreiben wo wir mal wieder ... Die Europäerinnen im Blick nehmen wie kann das gute Leben für alle funktionieren?

00:35:38: Natürlich haben wir dann eine ganze Idee Meinung zu.

00:35:40: was die Ukraine betrifft Aber dafür hatten wir nicht die eine Antwort parat muss ich ganz ehrlich eingestehen.

00:35:45: Europa hat sich normalerweise in Krisen sehr weiterentwickelt.

00:35:48: Das waren ja die Konstanten von Krise Erweiterung für Tiefungen Und auch das ist ja wieder eine Krise, die Europa in einem gewissen Grad sehr stark zusammengebracht hat zu sagen okay wir stehen an der Seite der Ukraine und ich glaube auch dass es super entscheidend.

00:36:01: Aber würde jetzt sagen... Ich bin da nicht expert genug und sagen da haben wir jetzt die eine Idee, die das tatsächlich löst.

00:36:06: Die haben uns eher sozusagen auf das Innere bezogen mit dem Buch.

00:36:09: Das Äußere dürfen dann die anderen lösen.

00:36:12: Wer ist denn für das Buch eigentlich die Zielgruppe, habe ich mich gefragt?

00:36:17: Das ist so eine schöne Frage.

00:36:18: Es ist nicht das Buch für die typischen Europapolitik-Nords – es ist ein Buch von meiner Mama!

00:36:23: Meine Mama ist natürlich eine Pro-Europäerin, aber die hat nicht Politikwissenschaft studiert.

00:36:26: Aber im Herzen sagt sie, na ja wär doch cool wenn's das alles so gäbe und wir wollten ein Buch schreiben und dass auch die Rückenwildung von vielen unserer Leserinnen und Lesern oder Freundinnen und Freunde, die jetzt gar nicht vielleicht in dieser Politikbubble drin sind, die sagen Mensch, da hab ich nach einem Weg durchgelesen und ich habe es verstanden!

00:36:41: Denn wir wollten endlich mal einen Buch schreiben was darüber hinausgeht, was nicht in der typischen Europabubble voraussetzungsvoll bleibt.

00:36:47: und wer hat uns immer als Menasse als Idol?

00:36:50: Und jetzt hab' ich gemerkt... das lässt uns netterweise ein großartiges Vorwortschirm hat.

00:36:55: Aber da hab ich wieder gemerkt, es ist trotzdem noch sehr voraussetzungsvoll und genau das wollten wir umgehen.

00:36:59: Deswegen ist die Zielgruppe natürlich sollen bitte alle Europafreundinnen und Freunde das lesen und diskutieren denn das wollen wir ja.

00:37:06: aber wir wollen darüber hinaus so bisschen wie eine Europa für alle die Demo two nineteen nicht nur in der Babel sondern darüber hinaus gehen.

00:37:13: Und da würde ich behaupten zumindest von den Rückmeldungen.

00:37:15: bisher ist uns das zum gewissen Grad gelungen.

00:37:17: mein Papa der liest immer jede Tageszeitung Aber nicht keine Bücher.

00:37:21: Er meinte zum ersten Mal, dass er das Buch natürlich gelesen hat und meinte ... Das war richtig locker-flockig geschrieben!

00:37:26: Sodass man es gut wegläsen kann und trotzdem aber auch inspiriert ist.

00:37:29: Und das ist halt der Schöne, wenn ich höre wie dann er oder auch andere erzählen.

00:37:33: Jetzt hab ich mit meinem Kollegen XY noch darüber diskutiert.

00:37:36: Wie könnte das sein?

00:37:38: Dass wir anstoßen wollen, denn wir müssen Europa wieder viel stärker in die Mehrheit tragen.

00:37:42: Dann ist die Zielgruppe vielleicht eine Mehrheitspro europäische Zielgruppen,

00:37:48: Interessant ist das Robert Minasse, der große mehrfach preisgekrönte österreichische

00:37:56: Schriftsteller

00:37:57: tatsächlich ein Vorwort geschrieben hat.

00:37:59: Der hatte ja vor ich glaube Fast zehn Jahren den bahnenbrechenden ersten Europa Roman geschrieben über Brüssel, der heißt die Hauptstadt.

00:38:10: Und er erklärt sehr kleinteilig wie dieses hinter den Kulissen ziehen schieben und verhandeln aussieht anhand von Schweinefüßen, die nach China verkauft werden weil sie woanders eben schwer vermittelbar sind.

00:38:23: Nur wenn man in Europa schafft so zu erzählen, schafft man das auch an die Leute zu kommen.

00:38:26: Und ich komme aus der politischen Bildung.

00:38:28: und wir machen auch ganz viele vor allem niedrigschwellige Projekte wie Europa am Kiez in Berlin seit vier Jahren wo wir wirklich auf Datteil fest sind im Berliner Kiez nicht nur an einem typischem Europatag Wir machen fest sondern über den ganzen Sommer verteilt.

00:38:41: Da merke ich immer wieder, da geht es um den Bezug.

00:38:43: Was hat Europa damit zu tun?

00:38:45: Wie kann ich mich einbringen?

00:38:46: Das sind die Leute nicht jetzt eins-zu-eins wie das Institutionen III funktioniert und da war so ein bisschen der Anspruch da mittelweg zu filmen mit diesem Buch.

00:38:53: Und auch das ist uns glaube ich zum gewissen Grad gelungen.

00:38:56: Wir haben nämlich nur in einer einzigen Stelle die Institution erwähnt und zwar bei der letzten Idee wo es um die Abschaffung des Europäischen Rates geht auch eine Idee, die man nach dem Jahr zwanzig zwölf in seinem europäischen Landbudden schon gesagt oder gefordert hat Wo ja vor allem ist darum geht es so Interesse nach vorne zu bringen und vor allem sehr viel Blockade passiert, kennen wir durch Urbarn zuletzt ganz stark auch in der Migrationspolitik.

00:39:19: Das schaffen wir ab!

00:39:19: Wir werden dann ganz radikal und da muss man sich jetzt auch kurz festhalten.

00:39:23: Wir setzen ihn und geben nämlich den Jugend.

00:39:25: Das Zepter.

00:39:26: Wir würden sagen, ja wie wäre es dann wenn wir jetzt mal schaffen die Jugend wieder an Bord zu bringen mit dem europäischen Zukunftsrat der sich mich aus jungen Menschen aus der Jugend-CW Gesellschaft zusammensetzt zwischen sechzehn und fünfunddreißig Und bei all den Gesetzen die auf den Weg gebracht werden gleichberechtigt mit Rat und Parlament Mitentscheidung nicht nur mit einbezogen wird oder drüber reden darf.

00:39:49: Oder Meinungen sagen, dass es wirklich Macht ihnen geben, denn das tun wir viel zu wenig.

00:39:52: Aber wir vergessen ganz häufig, dass gerade Jugend viel zu wenig beachtet wird, viel zuwenig mitmischen darf.

00:39:57: und da sagen wir ja wie wäre es dann wenn man da mal eine gewisse Generation gerecht kekten?

00:40:01: Und ob man das jetzt gut... findet.

00:40:03: Das weiß ich nicht, aber das werden wir sicherlich nochmal in kurzer Diskussion.

00:40:06: Die

00:40:06: Jugend zwischen sechzehn und fünfunddreißig – wie hoch ist da der Bevölkerungsanteil?

00:40:14: Der Jugendlichen in Europa, Katja, das hast du bestimmt präsent!

00:40:18: Wenn Du das so nach vorne schiebst….

00:40:21: Ich

00:40:21: habe so im Hinterkopf die umgekippt Bevölkerungspyramide vor Augen und bin ich die letzte, die sagt wir sollen uns an Oma Pasulke orientieren.

00:40:30: Die ist im Zweifelsfall in ein paar Jahren in einer anderen Welt, in dieser oder jener.

00:40:38: man kann es kaum sagen aber Bevölkerungsmehrheiten, betrachtet man sie nach dem Alter sind natürlich andere.

00:40:47: Ich würde vermuten, wenn die Jugendlichen, die in vielen Bereichen ab sechzehn schon wählen dürfen sich in dem allgemeinen Wahlrecht nicht widerspiegeln indem sie schlicht zur Wahl gehen das dürfen Sie ja?

00:41:02: Sie durften ja europäisch wählen absechzehnt.

00:41:05: warum sollte man Ihrer Stimme quasi des doppelte Gewichtverleihen als Demokratin?

00:41:11: Also erstens ist es ja nicht das doppelte Gewicht, denn das ist längst nicht.

00:41:15: Wir haben sogar darüber nachgedacht ob eine junge Stimme doppelt zehn sollte aber das war dann doch so radikal.

00:41:20: Das können wir mal gerne diskutieren.

00:41:21: Klar, bei der Europawahl dürfen man jetzt in Deutschland ab sechzehn wählen.

00:41:25: Das ist seit der letzten Wahl möglich.

00:41:26: Es ist aber nur ein fünf-Ländern-Day-Uder-Fall.

00:41:28: Das sind also nicht einmal für alle siebenundzwanzig Länder der Fall.

00:41:32: auch wenn wir drauf schauen... Wie sieht es denn aus?

00:41:35: auf Kommunal- und Landesebene?

00:41:37: Ist das in Deutschland sehr unterschiedlich.

00:41:39: Und auf der Bundestagsebene kann man ja auch noch nicht absehtsimmeln.

00:41:43: Surprise, surprise!

00:41:44: Als politische Bildung bin ich ein großer Fan von Wählenabsechzehn vor allem deshalb weil mit Sechzehnten sind noch alle in der Schule.

00:41:50: Auch die, die vielleicht nur bis zur zehnten Klasse an der Schule sind, haben aber zumindest die Gelegenheit im Rahmen wo es entsprechend dann auch aufgefallen werden kann wie funktioniert wählen.

00:41:59: worum geht es dass halt einfach mit dem Mittel zu bekommen.

00:42:02: Und ich glaube, das Wichtigste ist eigentlich... Was heißt denn Demokratie?

00:42:06: Dabei sind nur Mitmacher mitmachen können.

00:42:08: Aber wenn man das ihnen nimmt, dann ist das ein großes Problem.

00:42:10: und wenn wir noch mal auf die Bevölkerungspyramide zurückkommen Wir haben es auch im Buch nochmal klargeschrieben Die unter- dreißigjährigen stellten beispielsweise bei der Bundestagswahl zwanzigfümundzwanzig lediglich dreizehnt Prozent der Wahlberechtigten während dreiundzwanzig Prozent der Wahlbrechen über siebzig Jahre alt waren.

00:42:26: Es wird ja nicht mehr lange dauern bis die Rentnerin die größte Wählengruppe sind.

00:42:30: Bei der letzten Bundestagswahl, da waren nur dreizehn Prozent von Wahl berechtigt.

00:42:34: Aber bei Menschen über siebzig haben dreiundzwanzig Prozent aller Wahlberechtigten ausgemacht und das zeigt ja ganz klar dass die Renten eine Stimme von den Rentnern fast doppelt so hart gewichtet wird wie das von einer jungen Person.

00:42:44: Und dann muss man das natürlich weiterdenken denn es wird irgendwann so sein gar nicht mehr so lange hin bis die größte W-Lerngruppe in Deutschland Menschen also Rentnerin sein werden.

00:42:53: Und das ist ein Riesenproblem, denn das wissen ja auch die Politikerinnen.

00:42:56: Die machen ja Politik für ihre Wählerin aber wenn sie wählen und alle sehr, sehr alt sind, surprise!

00:43:01: Warum haben wir dann bisher keine Reformen im Rettensystem?

00:43:04: Weil alle Angst davor haben weil es wird natürlich Änderungen mit sich bringen.

00:43:07: Haben wir gerade gestern in den Medien gehört was da teilweise diskutiert wird und dass ist hart frustrierend.

00:43:12: Vor allem wenn über die Zukunft der Dingen entschieden wird, die noch sehr lange leben und am meisten von diesen Entscheidungen betroffen sind.

00:43:18: Das ist nicht nur in Deutschland der Fall also in Deutschland Zirka vierzehn Millionen Menschen unter achtzehnt aufgrund ihres altes Pauschal vorm Wahlrecht ausgeschlossen und in der EU ist es ganz ähnlich.

00:43:30: Zwanzigfünfzig werden rund dreißig Prozent der Bevölkerung bei fünfundsechs Jahre alt sein, das ist krass weil damit Politik für diese Leute gemacht und wir sagen dass auch eine Frustration bei vielen.

00:43:39: ich bin ja sehr viel an Schulen in Bitten und Brandenburg im Bundesrat unterwegs und die meisten sagen sie möchten einfach viel mehr mitmachen.

00:43:45: Wir haben eine der politischen Jugendgeneration überhaupt.

00:43:49: Ja, ich würde überhaupt mit meiner Generation mal das noch ein bisschen anders.

00:43:52: Da war es weniger... Sie haben alle Zukunftsängste!

00:43:55: Selbst Achtklässlerinnen haben Zukunftsengste.

00:43:57: Ich nach dem Klasse hatte da gar keine... Ich hab da ganz schön mal nachgedacht.

00:44:00: und heutzutage auch durch Social Media und diese ganzen globalen Krisen die auf wirklich nochmal andere Auswirkungen haben und noch viel stärker miterlebt werden können hat das einen großen Auswirkung.

00:44:10: Und dann damit zu sagen ja also ihr dürft ja gar nicht mitmachen, nicht mitentscheiden.

00:44:14: Auch wenn wir uns den Bundestag anschauen wie ist der vorwiegend männlich und elitär?

00:44:18: Das ist nicht okay.

00:44:19: Er ist auch kaum migrantisch und da müssen wir schauen, wie schaffen wir dann da ein besseres Abbild?

00:44:23: Und ich würde überhaupt mehr im Anfang der Jugend wirkliche Entscheidungsmacht zu übergeben, wenn man so einen Wort vor alle denken macht es das ja.

00:44:31: es ist was Gutes wenn man es halt auch den ihnen gibt die's auch verdienen.

00:44:34: Wenn wir vor allem auch mit Blick auf unsere Demokratie diese wirklich stärken und sichern wollen, resilienter machen wollen.

00:44:40: Dann ist da ein guter Weg das zu schaffen.

00:44:41: Und es geht nicht nur durch die Wahlen.

00:44:43: Das ist das eine, das ist ein Aspekt von vielen.

00:44:45: Es gibt ja auch viele Jugenddialoge, Beteiligungsformate.

00:44:47: Beteilligungssormate sind aber keine Mitentscheidung zum Machtinstrumenten.

00:44:51: Da müssen wir hin kommen weil sonst verlieren wir die Jugend.

00:44:54: denn auch bei der Wehrfließdebatte sehen wir dass wie da über junge Menschen geredet wird.

00:44:59: Aber sie werden nicht gefragt, was wollen Sie eigentlich wirklich?

00:45:01: Was halten Sie

00:45:02: davon?".

00:45:02: Mehrpflichtdebatte

00:45:03: ein ganz anderer Punkt.

00:45:05: die ist ja nur ausgesetzt weil die Wehrgerechtigkeit nicht mehr hergestellt war.

00:45:10: dass jeder der zum Zivildienst sich entschieden hatte gezogen wurde quasi aber nicht jeder zum Wehrpflicht

00:45:17: das

00:45:17: müssen wir glaube ich ein andermal vornehmen.

00:45:20: jetzt möchte ich mal gerade darauf hinaus.

00:45:21: du hast auch in Frankfurt oder studiert

00:45:24: Katja.

00:45:25: Und in Frankfurt oder in finsteren Teilen Brandenburgs hat die Jugend eine große, beunruhigende Sympathie für ausgerechnet den Rechtsausleger der Parteienlandschaft.

00:45:43: Auch die noch nicht verbotene

00:45:45: und auch

00:45:46: für extremistische Linkerparteien.

00:45:49: Wenn man die zusammenzählt, dann sind wir fast bei fünfzig Prozent.

00:45:53: Noch mal gefragt wollen wir, dass diese Jugend mehr Stimmen bekommen?

00:45:58: Erstmal seit drei Wahlperioden können junge Menschen bei der Kommunalwahl ab sechzehn in Brandenburg wählen.

00:46:05: und das Spannende ist die sechzen bis achtzendjährigen, daß die Werbeteiligung viel höher als bei den ab achtzehnt plus.

00:46:12: Und natürlich kann man sagen, oh das ist eine rippelische Phase.

00:46:15: oder sie wählen was die Eltern wählen.

00:46:16: Ja das haben wir ja vielleicht auch mal so gemacht.

00:46:18: aber der Großteil der Menschen die die AfD will um jetzt mal den Elefanten im Raum, der gar kein Elefant ist zu benennen Das sind Fünfzig plus Leute.

00:46:25: und natürlich gibt es Phasen wo man sich nur orientiert.

00:46:27: Aber Es ist okay man darf erwähnen was man möchte dass man mir niemand vorschreiben.

00:46:33: Die Frage ist ja, warum wählen Sie denn so?

00:46:35: Und warum sind sie dann, dass die ins Extreme gehen.

00:46:38: Ich finde ja auch Linksextreme etwas ganz anderes.

00:46:40: Man muss nur aufpassen mit der Hufweißentheorie, weil sie verzweifelt sind und das Gefühl haben, sie werden nicht gehört oder mitgedacht.

00:46:46: Das ist wirklich erschreckend!

00:46:47: Auch deshalb habe ich erlebt.

00:46:48: wir waren bei einem Voll-Europa-Wahl im Landkreis Dupfes durch Paarchen und haben da auch im Vorfeld Europawahl Workshops gegeben.

00:46:55: Da gab es immer Äußerungen also eine These man konnte sich positionieren von Stimme zu Stimme gar nicht zu Um die Frage soll es mehr Ausbau von Bahnen und Co.

00:47:06: geben oder mehr Straßen?

00:47:08: Dann hat sich ein Schüler auf die eine Seite gestellt, meinte, nee, mehr Bahnen.

00:47:12: Als dann klar wurde, wo stehen denn die Parteien?

00:47:14: Die AfD, direkt auf der anderen Seite stand, ist diese Person einfach nur wieder rübergegangen entgegen ihres eigenes Interessen.

00:47:20: Das ist auch der Witz mit der AfD ... Ist kein Witz.

00:47:23: aber, das ist das Schlimme an der AfD, dass der Großteil der Menschen gar nicht die Interesse betreten wird.

00:47:29: Aber was wir brauchen, haben wir einen Zählendeck gerade gesehen.

00:47:32: Ja, da wurde ja der erste AfD-Bürgermeister gewählt.

00:47:35: Weil es aber auch von den anderen Kandidaten SPD und CDU nicht mal einen Kandidat gab, der sich aufgestellt hat!

00:47:38: Und da werde ich richtig sauer weil ich mir denke das kann doch wohl nicht sein dass wir dann diese Regionen einfach zurücklassen.

00:47:44: Das sind die Regionen, die auch nicht angebunden sind.

00:47:46: Auch das schreiben wir im Buch.

00:47:47: Wenn man nicht mal irgendwie Bahnverbindungen, ICE Halter hat wie soll man denn überhaupt woanders hinkommen wenn alles sich gerade so anfühlt als gäbe es nichts was einem dort hält?

00:47:56: Es ist alle schlecht, man wird schlecht gemacht.

00:47:57: Das kriegen die Leute ja mit Und das ist wirklich erstaunlich schlimm, weil wir da einfach viel zu lange nicht wirklich geschaut haben.

00:48:04: Was brauchen die Leute?

00:48:05: Wie schaffen wir das?

00:48:06: und auch da sehen wir ja diesen Divide.

00:48:08: Ich komme aus Rostock aus dem V Auch im Bundesland, was sehr wenig Geflüchtete und Migrantinnen hat.

00:48:14: Und da ist die Sorge davor viel größer, weil man es nicht kennt, weil alles so fremd erscheint!

00:48:17: Und auch da merken wir wieder... Wir brauchen viel mehr diesen Austausch, weil wenn wir das nicht schaffen, dann klappt das nicht.

00:48:23: Also fahr mal nach Brandenburg raus, da fährt halt einmal eine Stunde oder alle zwei Stunden maximal ein Zug.

00:48:27: Fahre mal in den Ruhrgebiet, da fahren aber alle dreißig Minuten geführte ICE durch.

00:48:31: Das ist halt ein Problem und da müssen wir, glaub ich, ansetzen.

00:48:34: Dann kommen wir davon weg, wenn wir den Jugendlichen mir eine Perspektive geben.

00:48:39: Das ist ja oft diese Schrei aus grundvoll Perspektivlosigkeit, dass ich anfange jetzt Protest zu wählen.

00:48:45: Was natürlich total unsinnig ist, weil es gibt sicherlich Parteien die ihnen ein Angebot machen, die auch sagen wir wollen in euren Regionen was mit euch gestalten aber sie werden ja nicht gefragt und nicht ausreichen und da wollen wir hin.

00:48:56: Ich komme

00:48:57: auch aus einer einsamen Region allerdings im Westen Deutschlands.

00:49:01: Da gibt's auch sehr viele Regionen wo nicht mal alle Stunde einen Zug fährt.

00:49:06: Da wählen aber die Jugendlichen nicht durchgehend AfD.

00:49:10: Und ehrlich Katja, wir brauchen einen Anschlusstermin!

00:49:12: Dann müssen wir uns das auch mal genau anschauen.

00:49:15: Katja wie kommen wir jetzt daraus?

00:49:17: Hilft uns dein Buch?

00:49:18: Ja natürlich hilft das Buch.

00:49:19: also wir kommen da irgendwie raus.

00:49:20: Wir müssten daraus kommen denn na wer wär'n ich wir?

00:49:23: Also wir können nicht hoffen dass irgendwer kommt und uns rettet und die Demokratie wieder ganz oben annagelt.

00:49:27: Das wird nicht passieren.

00:49:28: das sind wir alle und das ist auch das Spannende.

00:49:31: Alle reden natürlich immer sehr stark und das auch medial, sehr gefreund über die AfD.

00:49:34: Und alle sind auf der Lauer!

00:49:37: Worüber wir nicht reden, dass z.B.

00:49:38: für monzwanzig Millionen Deutschland sich ernehmlich engagieren und sich einbringen und diese Demokratie zusammenhalten und auch dafür breit sind einzustehen?

00:49:47: Aber das muss man denen auch ermöglichen!

00:49:48: Und natürlich würde ich behaupten gibt unser Buch da Wege wie man dahin kommen kann und dass man das irgendwie diesen Zusammenhalt stärken kann.

00:49:55: Wie kommen wir daraus?

00:49:56: Da komme ich mir zurück.

00:49:56: es gibt eine Antwort die immer gilt und die auch meine Schülerin selber am Ende ganz oft sagen und zwar Bildung und Aufklärung.

00:50:04: Das ist nämlich das A&O, wir brauchen einfach viel mehr... Kommunikation, wie kann man eigentlich das verstehen?

00:50:11: Auch die Debatten zuzulassen.

00:50:13: Es gibt auch mal die Frage sind wir eine polarisierte Gesellschaft.

00:50:15: Wie kommt es da hin und wie können wir das machen?

00:50:17: Ja aber weil wir auch Angebote geben müssen und das tun wir halt nicht.

00:50:19: Und wir sprechen auch nicht diese Sprache denn auch da merke ich immer wieder, wie er frisch ist wenn man einfach mal ganz normal frei von der Leber redet.

00:50:27: Das macht die AfD leider sehr gut.

00:50:29: Auch dieses Anäcken natürlich ist immer viel leichter gegen etwas als für etwas.

00:50:33: Auch das haben wir erlebt.

00:50:34: Es ist so viel schwerer Leute für etwas zu begeistern als einfach zu sagen, ich bin dagegen.

00:50:38: Da brauchen wir bessere Konzepte, bessere Ideen und das schaffen wir aber natürlich nur mit uns allen.

00:50:43: Und da würde ich auch sagen haben wie die Weisheit auf gar keinen Fall mit Löffeln gefressen.

00:50:47: Das Buch ist nur ein kleines Puzzlestück von vielen.

00:50:50: man darf es auf gar keinem Fall aufgeben weil dann machen's immer die anderen noch viel schlimmer als wenn sie es eigentlich vorstellen wollen.

00:50:55: Wir brauchen zwei Anschlusstermine schätze ich.

00:50:58: jetzt gehe ich nochmal ganz schnell auf den Fontane Fragebogen mit dir.

00:51:01: genau eine Erdbeere zwischendurch muss gestattet sein Welche politische Entscheidung der vergangenen Jahre supportet ihr immer noch?

00:51:11: Der European Green Deal.

00:51:13: Da hat Peter dran mitgearbeitet, verstehe!

00:51:15: Genau ich finde das ist eine der wichtigsten großen Errungenschaften dass die EU sich zusammen getan hat und gesagt hat okay wir wollen in der erste klimaneutrale Kontinent werden.

00:51:23: Das war ein Riesenschritt Und wer hat dazu beigetragen?

00:51:26: Da sind wir wieder bei meinem Lückensthema Fridays for Future.

00:51:29: Hättest diese starke Mobilisierung, zwei Neunzehn so nicht gegeben das sagen sogar Leute in der EU.

00:51:34: Wir sehen aber gleichzeitig auch dass der unter Beschuss ist ohne Ende.

00:51:38: natürlich wird versucht es wieder von rechten Kräften rückgängig zu machen und da geht es natürlich dabei zu bleiben.

00:51:42: aber der European Green Deal das glaube ich die eine super wichtig große Antwort gewesen wie wir schaffen die Klimakrise irgendwie noch andersweise zu begegnen.

00:51:49: Ideal, das muss auf europäischer Ebene passieren.

00:51:51: Das geht ja nicht, dass wir es alleine in Deutschland machen oder alle Leute in Schweden, Frankreich, Polen

00:51:55: etc.,

00:51:56: sondern auch da zeigt sich gerade dem Bereich müssen wir Vorreiter sein und das sind wir aber nicht mehr so stark.

00:52:03: Und wir haben aber auch eine große Verantwortung denn wir sind ja mit die Hauptimitenten Wir dürfen doch jetzt nicht einfach aufgehen, sondern wir müssen nach vorne gehen und noch viel viel mehr einfordern!

00:52:11: Wir haben doch die guten Technologien, wieso machen wir das dann nicht wieder für mich hier?

00:52:14: Oder auch die Solarbranche?

00:52:15: Das muss aufs Stärke verteidigt werden.

00:52:18: Politische Entscheidung der vergangenen Jahre wäre deiner Ansicht nach besser so nicht getroffen worden.

00:52:26: Als Person, die seit vielen Jahren Workshops am Thema Asylimmigrationspolitik gibt, bin ich sehr enttäuscht von der GEAS-Reform.

00:52:33: Also der gemeinsamen europäischen Asylpolitik.

00:52:36: Da habe ich das Gefühl haben wir einen gewissen Grad an unsere Menschlichkeit verloren auch unsere Humanität und diverse diese wunderbaren Artikel zwei der europäischen Betriege drin stehen.

00:52:46: Die sind halt nur zum gewissen grad gegeben und das finde ich sehr bedrückend.

00:52:49: dass auch ganz viel einfach ausgelagert wird außerhalb Europas, dass wir wirklich zu einer Festung werden.

00:52:54: Es schand ein richtiges Wort, aber das bedrückt mich sehr und da würde ich sagen haben wir einen großen Wurf nicht so geschafft wie wir es hätten machen müssen.

00:53:07: Was wäre wenn?

00:53:08: Das ist ja die Frage, die wir auch ganz oft im Buch immer wieder stellen.

00:53:12: Dieses Mal wieder sich fragen was wäre wenn, mal wieder Träume überlegen was gibt es für Visionen?

00:53:16: und das ist ganz spannend.

00:53:17: ich gebe so Workshops Zukunftswerkstätten in Brandenburg wo die Schülerinnen erst eine Kritikphase der Notopie Phase dann eine Verwirklichungsphase haben.

00:53:25: schön zu sehen, was die Fotopien sich noch vorstellen können.

00:53:28: Das können wir gar nicht mehr erwachsenen und haben hier mal so begeistert und so beseelt verstanden.

00:53:33: Wow!

00:53:34: Die können einfach aus der Kritik, die sie ja berechtigterweise auch ganz viel haben aber nochmal diesen Transfer machen... Was wäre wenn?

00:53:40: Und das machen wir so selten denn wir vergessen diese Systeme, die wir haben, die sind Menschen gemacht.

00:53:44: Wir können sie ändern.

00:53:45: Die EU gibt es seit achtzig Jahren, das hat sich damals jemand ausgedacht.

00:53:48: Niemand hätte sich vorstellen können dass nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Europa oder in der EU ein Frieden leben.

00:53:53: Das soll schon Frankreich nicht mehr kriegen miteinander führen würden.

00:53:55: Das war unvorstellbar!

00:53:57: Und das ist auch der Witz an dem Buch, jetzt sagen manche, oh das ist ja voll unrealistisch was ihr da fordert?

00:54:01: Das ist

00:54:02: unmöglich?!

00:54:02: Nein es ist nicht!

00:54:03: Vieles war damals unmöglich hätte man sich vorstellen können.

00:54:06: Auch bei Erasmus haben damals Leute ach was finden, das klappt doch niemals.

00:54:10: Doch es ist möglich und diese Frage auswähre werden sollte uns viel öfter stellen.

00:54:13: Gepaart mit der Frage... Die habe ich vorhin auch schon erwähnt, wer wenn nicht wir.

00:54:16: Weil wir sind das die das ändern müssen!

00:54:18: Wir können nicht darauf warten dass jemand anderes das tut.

00:54:20: Das ist auch unsere Verantwortung gegenüber vergangenen Generationen aber auch für die zukünftigen Generationen.

00:54:25: Und jetzt zitiere ich mal schnell den Untertitel des Buches das beste europa aller Zeiten.

00:54:30: der lautet nämlich unerhörte Ideen für ein besseres morgen.

00:54:34: Auch das wäre wieder eine eigene Folge.

00:54:36: Was denken die Kinder eigentlich was sie gerne mal hätten Wenn Sie dürften wie sie wollten Katja Wenn du ein Projekt umsetzen dürftest, wo die Kosten egal sind.

00:54:46: Was wäre das wohl?

00:54:48: Das europäische Jahr!

00:54:49: Sofort!

00:54:50: Dass es wirklich direkt losgeht... Dann hat's ja auch bei Free Interrader-Kampagne gesehen, dass in relativ kurzer Zeit es geschafft wurde, das Cover-U auf den Weg zu bringen und ein Projekt was er sehr viele Millionen Euro jetzt bekommen hat.

00:55:02: Leider noch nicht für alle aber es ist möglich.

00:55:04: Es ist eine Frage der Entscheidung.

00:55:06: Wir müssen uns dafür entscheiden und die Prioritäten setzen.

00:55:09: Worin

00:55:10: bist du optimistischer Katja, als man es vielleicht erwarten würde?

00:55:16: Ich habe jetzt gar keine Antwort drauf.

00:55:18: Also ich hab so einen Grundvertrauen in den Menschen!

00:55:20: Ich glaube daran wir sind im Grunde gut.

00:55:22: Wir haben aber oft vergessen was das heißt wirklich wieder für die Gemeinschaft zu sein und das ist ja so spannend.

00:55:27: Das wünschen sich also viele Leute Und das hat auch Maja Güppel Transformationforscherin gesagt.

00:55:32: wenn man Leute fragt Deutschland's war zwanzig vierzig Was wünscht sie sich?

00:55:34: Die meisten wünschten sich Gesundheit Wohlstand Freiheit, Natur und Gerechtigkeit.

00:55:40: Und einen besseres

00:55:41: Miteinander.".

00:55:42: Das ist eigentlich so eklatant, dass wir immer nur über Konflikte reden.

00:55:45: Und irgendwie uns auch ... Auch der politische Ton ist ja so rau geworden in der Vergangenheit.

00:55:50: Wie kommen wir da wieder hin?

00:55:51: Da bin ich optimistisch, was wir den Teuren noch schaffen.

00:55:53: Ich bin da immer schon ne Optimistin gewesen.

00:55:56: Ich werde das nicht ablegen.

00:55:57: Ich merke aber, dass es mir zu sehen schwerfällt bei den Krisen der Zeit dem Umgang miteinander.

00:56:02: Und wie man sich grenzender Sagbaren verstoben hat.

00:56:07: Aber Luisa Neubauer hat auch gesagt, Hoffnung ist harte Arbeit.

00:56:09: Weil wir versuchen, unseren Beitrag zu leisten auf unsere Arten, glaub ich irgendwie, dass wir das schaffen werden.

00:56:15: So dass vielleicht sogar die Klimakrise eines Tages in den Griff riegen.

00:56:19: Auch wenn ich glaube eigentlich so topisch aber irgendwie will nicht aufernd daran zuglauben.

00:56:23: Hat Europa

00:56:24: ein Kommunikationsproblem?

00:56:26: Definitiv!

00:56:27: Das ist ein Riesenproblem.

00:56:29: Wir haben viel zu lange nicht geschafft es gut zu vermitteln und ich sage aber auch immer ... Das kann die EU ja nicht alleine.

00:56:34: Die EU sind die Mitgliedsstaaten, es braucht also auch die Nationale Staaten, die Europa besser lernen zu vermitteln und auch aufzeigen wenn was Gutes passiert war Wenn das schlecht war als Brüssel, wenn's gut war haben wir uns aus Berlin gemacht, dass wird viel zu stark noch betrieben.

00:56:47: Ich glaube wir müssen die Multiplikatoren hier sein für die europäische Idee und ist auch wirklich lebend.

00:56:53: ich glaube warum vielmehr dass wir wieder Räume schaffen Analogeräume für den Austausch, wo man zusammenkommt.

00:56:59: Auch das ist ja Teil unserer Ideen.

00:57:00: Deswegen wäre ein europäisches Jahr spannend und auch so ein Gesellschaftsjahr.

00:57:03: was Bundespräsident Steinmeier mal ins Gespräch gebracht hat, finde ich auch ganz spannend.

00:57:07: Auch diese ganzen sozialen Berufe werden ja überhaupt nicht wertgeschätzt.

00:57:10: Ich denke mir immer so es gibt so viele Bereiche, wo wir gar nichts den Wert wirklich sehen erst wenn man es dann vielleicht selber eines Tages braucht.

00:57:17: aber dann ist es zu spät und da glaube ich müsste mich viel mehr hin dass wir da schauen.

00:57:21: wie kann man denn das wieder auch für alle irgendwie realisieren?

00:57:24: Nun haben wir schon fast alle Fragen beantwortet.

00:57:28: Was ist aber aus deiner Sicht, Katja?

00:57:31: Im Moment die wichtigste Entscheidung aus Brüssel für Brandenburg!

00:57:38: Für

00:57:38: Brandenborg?!

00:57:41: Ich bin nicht die Brandenburgerkspertin.

00:57:42: ehrlich gesagt da hast du vielleicht was würdest du dann sagen?

00:57:45: Ich liebe das net zero valley mit seiner Vision.

00:57:51: Grüne Technologie zur Verbindung von jungen Leuten und Start-ups, die mit beschleunigten Gesetzgebungsverfahren auf den Weg gebracht werden, kriege ich sofort eine Gänsehaut von.

00:58:03: Ich würde dort Bildungsangebote... ansiedeln, die den bräsigen Teil des nicht mehr ganz jungen Berlins dazu zwingen sich anzuschauen wie Transformation at its best

00:58:18: geht.

00:58:18: und lasst uns mal diese große Lücke zwischen Stadt- und Landschließenden.

00:58:24: meines Erachtens sind die Städter Europas.

00:58:27: Die sind einander wahrscheinlich näher.

00:58:30: Die Pariser sind wahrscheinlich den Berlinern und den Römern näher, als den Leuten in der Provence.

00:58:36: Als den Leuten im Umbrieren und den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und im

00:58:43: Okerland.

00:58:43: Nämlich ab jetzt immer mit.

00:58:45: Bin ich ein zu eins deiner Meinung?

00:58:47: Und vielleicht auch, dass man ab Sechzehn schon wählen darf seit drei Wahlperioden.

00:58:49: Ist auch eine gute Entscheidung gewesen!

00:58:53: Peter ist wieder zurückgekommen um zwischendurch ein bisschen Europa zu retten.

00:58:57: Wir sind schon im Fontanefragebogen und du steigst an der Stelle wieder ein Im Fontanefragebogen.

00:59:05: Was

00:59:06: sollten wir jetzt als nächstes am dringendsten in Angriff nehmen?

00:59:12: Ich glaube die Frage, die wir uns stellen müssen insgesamt in Europa wie eng wollen wir zusammenarbeiten?

00:59:16: Ich wünschte mir, dass sich die Staats- und Regierungschefinen zusammensetzen.

00:59:20: Zusammen einschließen und erst dann rauskommen welches Europa sie wirklich haben wollen.

00:59:24: Und ich würde am liebsten mit Katja das Buch nehmen und bis zum Jahr zwanzig neunzwanzig die Tour machen und sagen Lass uns bitte über Europa reden, lass uns Bürgerinnen Dialoge haben und lasst uns von den Kommunen aus und von den Ländern aus sagen wir streiten für unser Europa.

00:59:39: bevor wir erst wieder zum Jahr zweieinzehn und zwanzige Frage stellen wen wähle ich jetzt?

00:59:43: Wenn wir das programmatisch betrachten würden müssen wir dringend darüber reden, wie viel es uns Europa wert.

00:59:49: Das muss uns Geld kosten und dann drehen wir wieder darüber Kapital der Tragsteuer, Plastiksteuer.

00:59:53: Genne über bestimmte Steuersysteme und das ist völlig in Ordnung.

00:59:56: den Steuern sind nichts Böses sondern sind dafür da um Ungleichgewichte auszubalancieren und die haben wir einfach.

01:00:02: und wir müssen einfach uns fragen was ist uns Europa Wert?

01:00:05: Zu deinem Bild des Konklares erst wieder rauslassen, wenn sie sich geeinigt haben.

01:00:11: Da gibt es ja entsprechende Beispiele.

01:00:13: Was soll ich sagen?

01:00:14: Die funktionieren seit Jahrtausenden!

01:00:16: Ist es so was an das du denkst?

01:00:18: Es ist ein sehr schönes Beispiel und ich wünsche mir.

01:00:21: Machen wir aus dem weißen Rauch blauen Rauch, wenn wir europäisch jetzt das Ganze verbinden wollen.

01:00:24: Mir ist es egal... macht es.

01:00:26: Es braucht einen neuen Vertrag in Europa, bin ich fest und fest überzeugt, das braucht in meiner Augen eine Verfassung.

01:00:32: Das klingt jetzt sehr hochtrabend aber diese Ideen gab es.

01:00:35: Seit sechs Jahren gibt's keine neuen Ideen, keinen neuen Schritt nach vorne.

01:00:38: warum trauen wir uns das nicht mehr?

01:00:40: Wir haben nur noch Angst.

01:00:41: dann geht ein Land raus.

01:00:42: verliern wir den oder dies oder das?

01:00:44: ja aber lasst uns bitte darüber streiten.

01:00:46: was wir momentan tun ist dass wir immer aus dieser Angst heraus auf diejenigen gucken die europa leben wollen wenn sie sogar zerstören wollen.

01:00:53: das sind die nationalisten Die dort sitzen und sagen, die wissen ganz genau in Brüssel.

01:00:56: Wenn wir nicht zustimmen haben wir wieder Hocus Pocus Und das können uns nicht mehr leisten.

01:01:00: deswegen bitte geht rein und blaue auch am Ende des Tages.

01:01:04: und wenn wir dann Nicht alle mitziehen wollen und die Debatte gab es ja auch wieder Kern Europa vs.

01:01:09: Europa was dann weiter vorangehen will.

01:01:11: oder wo sich einige Länder sagen Wir überlegen uns das noch mal irgendwo müssen wir anfangen und Das wird ein harter Prozess.

01:01:17: aber das wünsche ich mir.

01:01:18: Es ist eine Sache der Emotion Europa zu lieben,

01:01:23: fällt dir

01:01:24: ein

01:01:25: Punkt

01:01:26: ein.

01:01:26: Wie man unsere Mitteuropäerinnen und Mitteuropea dazu bringen könnte –

01:01:32: Europa

01:01:33: zu Lieben?

01:01:34: Wie würde man das anstellen?

01:01:36: Also jeder Umfrage, also repräsentative Umfrage zeigt immer wieder, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürgern Europas sich europäisch fühlen.

01:01:42: Warum sie das tun kann ganz unterschiedlich sein.

01:01:44: Die einen sagen, dass sie ganz gerne jetzt wieder aus einer deutschen Perspektive an die Cote d'Azur fahren.

01:01:49: Deswegen Europa schätzen.

01:01:50: Die anderen schätzen es vielleicht aus wirtschaftlicher Perspektivität weil sie Kolleginnen und Kollegen in anderen Städten in Europa haben.

01:01:56: Die Anderen einfach weisen die italienische Küche lieben.

01:01:59: Die Gründe sind vielfältig.

01:02:00: Das Unverständnis ist leider da, warum es so kompliziert ist.

01:02:04: Das kann man keinem erklären.

01:02:06: Wir hatten das Eingangs mit Ursula von der Leyen.

01:02:08: Europa lebt aus Krisen heraus.

01:02:10: Das ist sehr bitter irgendwie auf eine Art und Weise, dass wir einen Punkt erreicht haben wo wir merken jetzt geht's aber nicht mehr ohne den anderen dann machen wir das.

01:02:19: Das is keine Liebe, es ist Krise!

01:02:21: Und aus dieser Krise müssen wir ja rauskommen.

01:02:24: Genau deswegen haben wir ja gesagt auch im Buch Erasmus weiterentwickeln.

01:02:28: Die Bahn weiterentwicklen, die Bahn endet eben nicht an der polnischen Grenze sondern fährt darüber hinweg aber die Ticketsysteme enden dort.

01:02:34: Die Liebe zu entwickeln bedeutet Europa erlebbar zu machen einfacher zu gestalten insofern dass man sagt das der Service für die Bürgerinnen und Bürger da ist nicht umgekehrt die Hürde.

01:02:44: Und diese Liebe ist halt wie gesagt schon vielfältig.

01:02:47: und da müssen wir einfach hinkommen zu sagen wir ermöglichen Spielräume diese Liebe zu finden.

01:02:51: es gibt nicht die eine Liebe sondern geht darum die unterschiedlichen in persönlichen Bereicherungen zu finden und zu sagen, dass er ermöglicht Europa.

01:02:58: Und bitte lebe das!

01:02:59: Wenn man Europa nochmal auf einen Starkwort zurückgebrechen will dann ist es die Vielfalt.

01:03:03: Das macht uns aus.

01:03:04: Deswegen ist die Liebe meiner Meinung ganz eng verbunden mit der Vielfaltung Europas aber die müssen wir ermöglichen.

01:03:09: Sind wir bei dem letzten Satz vervollständigt bitte diesen Satz?

01:03:15: Europa wird stärker sein wenn wir

01:03:19: das gute Leben für alle ermögliche.

01:03:22: Europa wird stärker sein, wenn wir...

01:03:24: Das was Katja sagt.

01:03:25: Schüner kann man es nicht sagen!

01:03:26: Besten Dank, Katja Sinke und Peter Jelinek für diesen Sack voller Ideen um das beste Europa aller Zeiten zu bauen.

01:03:34: Wer von ihnen nun selbst wissen will wie man das macht, das Beste Europale Zeiten?

01:03:40: Der kann bei uns Das Buch gewinnen.

01:03:42: Sie müssen uns nur erzählen, wie ihr bestes Europa aller Zeiten aussehe!

01:03:48: Wir machen eine Story auf Instagram, wenn die Folge rauskommt... Und dann können Sie Ihre Antworten an die Kommentare schreiben.

01:03:56: Unter allen Einsendungen verlosen wir das Buch!

01:04:00: Alle anderen können natürlich auch das Buch

01:04:03: kaufen.

01:04:03: Katja Sinko, Peter Jelinek – Das beste Europa aller Zeiten unerhörte Ideen für ein besseres Morgen im Mai-swei-tausendsechsundzwanzig erschienen im Ökom Verlag kostet sechzehn Euro.

01:04:19: Katja macht noch mal schnell Werbung.

01:04:20: Genau, ich wollte noch kurz erwähnen wir waren ja schon im Potsdam am elfen Mai direkt nach der Veröffentlichung der primären achten Mai.

01:04:26: Wir sind aber regelmäßig unterwegs und wer sagt Mensch, wir wollen diskutieren.

01:04:30: Sag uns Bescheid!

01:04:31: Wir kommen gar nicht rum, weil wir wollen genau die Ideen mit euch allen da draußen diskutieren und darum geht es uns.

01:04:35: Also gerne auf dasBesteEuropaallerZeiten.eu schauen.

01:04:39: Da kann man eigene Ideen auch einbringen?

01:04:41: Das ist ja auch die Idee.

01:04:43: Wir haben jetzt diese acht Ideen in den Raum geworfen.

01:04:45: Wir wollen aber ja die Debatte mit allen führen und sind gespannt was ihr denkt.

01:04:49: Und da kann man auch schauen, was gibt's für Termine oder Fragen.

01:04:52: Ey kommt doch zu uns, da freuen wir uns.

01:04:53: Dann haben wir diesen Hinweis noch.

01:04:55: Und jetzt geht noch ein ganz großer Dank raus an die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, denn sie unterstützt uns.

01:05:04: Das war's für heute bei Brandenburger Talks

01:05:06: EU.

01:05:06: Krass!

01:05:07: Europäisch dem Podcast des Europa-Zentrums Potsdam.

01:05:11: Mein Name ist Stefanie Schuster und ich freue mich, dass Sie eingeschaltet haben.

01:05:14: In zwei Wochen geht es bei uns weiter immer am Freitag Nachmittag.

01:05:18: Abonnieren Sie uns und verpassen sich keine

01:05:20: Folgen

01:05:21: bis bald.

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